Dienstag, 12. November 2013

{Rezension} Goldenes in der Küche

Auf der FBM (ich weiß, ich kann es langsam auch nicht mehr hören) habe ich mich sehr über ein Rezensionsexemplar aus dem GU-Verlag gefreut. Das ist nun schon wieder einen Monat her... Ich brauche sicher nicht weiter erläutern, warum bisher keine Rezension dazu erschienen ist, das Problem des Zeitmangels habe ich ja in letzter Zeit ausführlich dargelegt. Nun soll es aber endlich so weit sein!

beim Verlag
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bei Amazon

Ich danke dem Gräfe und Unzer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Das Goldene - mehr Backbuch braucht es nicht:

Über 330 Rezepthighlights von klassisch bis modern - alle mit Bild, gelingsicher und mehrfach getestet!

Mit dem Rezept-Quickfinder zu Beginn ganz bequem und super schnell zum gewünschten Rezept!

Zu jedem Rezeptkapitel das wichtigste Back-Know-How!

Besonders hervorgehoben:
alle Lieblingsklassiker von Blueberry-Muffins über Sachertorte bis hin zu Quiche Lorraine


Wo soll ich anfangen? Ich habe noch nie eine Backbuch-Rezension geschrieben...
Also gut, von vorne:

Das Cover glänzt goldfarben! Ist das nicht toll? Ansonsten sehr schlicht gehalten, aber es glänzt! Goldfarben!
Der Klappentext verspricht einiges, ich war gespannt, wie viel davon eingehalten wird...

Zunächst stelle ich fest: Es gibt eine Unterteilung in Kategorien. So zum Beispiel Teig-Grundrezepte, Süße Teilchen und viel mehr, bis zu Brot & Brötchen.

Beim Weiterblättern begegnet mir der Rezept-Quickfinder. Sofort bin ich mitten im Rezept-Getümmel! Kein ewiges Suchen nach dem passenden Rezept. Einer Tabelle entnehme ich Teigart, besondere Zutaten, Mini-Steckbrief uvm. Es muss schnell gehen, weil der Besuch schon vor der Tür steht? Kein Problem, der Quickfinder ist zur Stelle. Ich möchte einen Kuchen mit Obst backen? Quickfinder. Die Enkelkinder sind zu Besuch? Quickfinder. Muss ich noch mehr sagen?

Das erste Kapitel hat es mir auch gleich angetan: Grundrezepte. Kann ich immer gebrauchen, damit lässt sich ja soo viel variieren! Ich teste den Rührteig, addiere Schokosplitter und Kuvertüre und schwupps: Ein Schokosplit! Super einfache Verarbeitung, die Profi-Tipps habe ich für den Hardcore-Test bewusst ignoriert. Einfach alles in die Schüssel und das kam dabei raus:

Dann geht es weiter zu den "richtigen" Rezepten. Wie im Klappentext versprochen, wird jedes Kapitel mit dem wichtigsten Know-How für die Küchenpraxis ergänzt. Wirklich gut für Anfänger und auch fortgeschrittene Bäcker finden hier noch den ein oder anderen nützlichen Tipp.
Das versprochene Bild zu jedem Rezept wurde wunderbar erfüllt. Wie schmackhaft doch alles aussieht, man möchte glatt ins Buch beißen ;)

Noch zwei weiter Rezepte habe ich getestet: Den Schokokuchen und das Ciabatta-Brot. Schokokuchen geht immer, deshalb musste der Test her. Schmeckt fantastisch und auch die Zubereitung war sehr einfach.

Das Ciabatta bot sich an, weil wir Freunde zu Besuch hatten. Auch hier ist die Zubereitung eigentlich sehr einfach, man muss nur mit der Hefe zurechtkommen. Das ist mir ein klein wenig misslungen, der Teig ist im Ofen nicht mehr viel aufgegangen. Aber das nächste Mal kommt bestimmt, ich bekam nämlich von allen Seiten nur Lob für den Geschmack!

Alle Rezepte sind in mehreren Schritten ausführlich erklärt und leicht verständlich. Neben einigen ausgefalleneren Rezepten, enthält "Das Goldene" vor allem die Bekanntesten und Wichtigsten: Brownies, Cookies, Sachertorte, Croissants und und und.

Auf jeden Fall ist in diesem Werk für jeden Geschmack etwas dabei! Braucht es tatsächlich nicht mehr Backbuch? Nein, eigentlich nicht. "Das Goldene" ist sozusagen der Allround-Küchenhelfer. 

5 von 5 ...
(Ich würde mal sagen, die üblichen Lesebändchen passen hier nicht so recht. Vielleicht finde ich bei Gelegenheit etwas Tolles, für's erste sind es einfach 5 von 5 Punkten/Sternchen/Herzchen oder wasauchimmer.)

Ein Backbuch, das in jede Küche gehört! Tolle Bilder, einfache Erklärungen und Rezepte für jeden. Ein prima Grundstock, der für den alltäglichen Gebrauch völlig ausreichend, aber nicht zu entbehren ist.

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