Freitag, 22. September 2017

Mein Büchersommer 2017

Hallo Herbst! Wie schön, dass es gerade jetzt nochmal annähernd sommerlich geworden ist :D Aber nein, ich will mich nicht beklagen, ich mag den Herbst.
Der Jahreszeitenrückblick fällt diesmal etwas anders aus, denn es fehlen die "richtigen" Bilder (ich konnte ja schlecht planen, was ich im Praktikum zuerst lesen würde). Außerdem überschneidet sich einiges mit dem Fazit der #subdensommer-Challenge und da ich ungern alles wiederholen mag, verlinke ich euch hier schon mal den Beitrag und verweise dann bei den einzelnen Büchern wieder darauf.
Und jetzt bereitet euch auf sage und schreibe 15 (fast 16) Bücher vor!


Der Horizont in deinen Augen (3) | Patricia Koelle | 603 Seiten | Fischer
Hier habe ich das Foto einfach vergessen. Sorry! Jedenfalls habe ich die Trilogie endlich beendet. Wieder so schön wie die ersten Bände, jedoch war es mir am Ende dann ein bisschen too much mit dem Happy End. Insgesamt aber empfehlenswert.

Marienkäfertage | Uticha Marmon | 220 Seiten | Magellan
Siehe Challenge-Fazit ;) Ich fand es leider nicht gut.

Der Hut des Präsidenten | Antoine Laurain | 238 Seiten | Atlantik
Siehe Challenge-Fazit, auch wenn da nicht viel steht. Fand ich sehr schön und jetzt habe ich ein bisschen Angst, dass seine anderen Bücher meinen Erwartungen nicht entsprechen können, wenn ich sie denn irgendwann mal in die Hand nehme.

Sonntag, 17. September 2017

Ich und die Menschen - Matt Haig

Ich muss ein paar Worte zu diesem Buch loswerden. Schließlich hat man nicht alle Tage ein Werk in der Hand, das recht normal daher kommt und einen dann völlig begeistert.


Ein Außerirdischer kommt auf die Erde und schlüpft in die Rolle des Menschen Andrew Martin, Professor für Mathematik. Die Umstände, warum das passiert, sind an dieser Stelle gar nicht wichtig. Wichtig ist, dass der Außerirdische einer anderen Spezies angehört und mit Menschen bisher keine Berührungspunkte hatte. Er lernt sie also völlig neu und nur mit der Basis seines bisherigen Wissens, das ausschließlich aus Beobachtungen aus dem Weltraum besteht, kennen.

„Ich konnte es nicht fassen. Anscheinend hatte ich allein dadurch, dass ich keine Kleidung trug, das Gesetz gebrochen. Dabei war es sehr wahrscheinlich, dass die meisten Menschen wussten, wie ein nackter Mensch aussah.“ (S. 42)

„Wie ich jetzt weiß, müssen die Menschen Bücher lesen. Sie müssen sich buchstäblich hinsetzen und ein Wort nach dem anderen lesen. Das kostet Zeit. Viel Zeit.“ (S. 33)

Sonntag, 3. September 2017

Die Tänzerin von Paris - Annabel Abbs | Rezension

Titel: Die Tänzerin von Paris / AutorIn: Annabel Abbs / Originalsprache: Englisch / Originaltitel: The Joyce Girl / ÜbersetzerIn: Ulrike Seeberger / Verlag: Aufbau Taschenbuch / Erschienen: Juli 2017 / Einband: Klappenbroschur / Seitenzahl: 506 / Preis: 12,99 Euro / ISBN: 978-3-7466-3316-9
Die Tänzerin von Paris beim Aufbau Verlag

Paris, 1928: Lucia ist jung, begabt und wird in der Bohème als Tänzerin gefeiert. Aber ihr Vater ist der große James Joyce, und so modern seine Werke auch sein mögen, so argwöhnisch beobachtet er das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben. Dann begegnet Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett, der ihre große Liebe wird. Doch ihre Hoffnungen, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien und ihren eigenen Weg gehen zu können, drohen schon bald zu scheitern.
Das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.