Dienstag, 27. Oktober 2015

Mondfinsternis

Er ist jetzt genau einen Monat her: Der Supermond. Der Blutmond. Die totale Mondfinsternis.
Ich würde jederzeit wieder nachts halb drei aufstehen, in der Septemberkälte den Talweg hinaufgehen und dann stundenlang an einem Fleck herumstehen. (Zugegebenermaßen war ich doch froh, nicht gänzlich allein zu sein.)
Und ich glaube, ich muss heute gar nicht viel erzählen, denn über dieses Ereignis gibt es Beiträge mit Hintergrundinformationen ohne Ende, doch letztlich kann einem keiner davon vermitteln, wie faszinierend der Anblick tatsächlich war, das muss man einfach selbst erlebt haben. Ich lasse an dieser Stelle einfach meine Fotos sprechen und gebe euch damit ansatzweise einen Blick auf "meinen" Mond in der Nacht des 28. Septembers 2015 über Jena.

Samstag, 17. Oktober 2015

Hallo Leipzig.

In letzter Zeit habe ich immer häufiger das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell vergeht.
Saß ich nicht gerade noch in der Schule und hatte Ehrfurcht vor den Abi-Klausuren? Freute ich mich nicht erst vorgestern noch über ein Jahr "Pause" und einen hoffentliche tollen Freiwilligendienst? Ach nein, das ist ja schon ein Jahr her.
Im Moment hänge ich gefühlt noch im Sommerurlaub fest, verabschiede mich von den Kollegen und freue mich aufs Studium. Bis mir plötzlich auffällt: Es ist schon so weit.
Du bist bereits Studentin. Du bist nach Leipzig gezogen. Das neue Leben hat begonnen.


Neues Leben. Neue Stadt. Neue Menschen.
Wieder ein Lebensabschnitt, in dem sich in kurzer Zeit so viel ändert. Aber diesmal fühle ich mich dazu bereit. Seit dem ersten Tag fühle ich mich angekommen. Vielleicht noch nicht ganz zu Hause, dennoch angekommen. Auch wenn ich natürlich keine Ahnung davon habe, wie studieren wirklich ist, weiß ich, dass ich das kann. Ich schaffe das.
Worauf ich wirklich noch gespannt bin, ist das Leben drumherum. Ich habe in den letzten zwei Wochen so viele neue Menschen kennengelernt und es werden jeden Tag mehr. Was ist deine Geschichte? Was kann ich von dir lernen und mit dir erleben? Aber auch: Was ist meine Geschichte? Welche Seite von mir zeige ich zuerst?
Und nicht zu vergessen: Leipzig. Seit ich mich mit dem Gedanken angefreundet hatte, Jena vorerst den Rücken zu kehren, klang Leipzig irgendwie toll. Fremd und doch vertraut. Weit weg und doch so nah. Ein Ort, eine Stadt, die ein zweites Zuhause werden könnte.

Nach den ersten Tagen kann ich sagen, ich komme zurecht. Ich bin vielleicht noch nicht ganz so organisiert, wie ich es gern wäre, aber ich bin zuversichtlich, dass sich das noch ergibt.

Hallo Leipzig, auf eine schöne Zeit!