Mittwoch, 2. September 2015

{Gedankenzeilen} Aus dem Leben

Ich glaube, ich muss mich mal bei euch entschuldigen. Wenn ich mir meinen Blog so ansehe und die Beiträge der letzten Monate überblicke, dann kann ich nur feststellen, dass ich einfach nicht da war. Rein von der Anzahl her, habe ich wohl abgesehen von Urlauben und einer angekündigten Blogpause seit Beginn meines Blog noch nie so wenige Posts geschrieben. Und was fast noch schlimmer ist: In den letzten Monaten habe ich kaum Blogs gelesen. Selbst auf meinen Lieblingsblogs war ich so gut wie nie unterwegs.

Falls ihr euch jetzt Sorgen macht: Ich möchte auf keinen Fall mit dem Bloggen aufhören! In der ganzen Zeit habe ich nie die Lust und Freude daran verloren. Es ist nur einfach so, dass (gerade in den letzten Wochen) das Leben 1.0 Vorrang hat(te). Und insbesondere für alle, die hier vielleicht noch nicht so lange oder regelmäßig mitlesen, möchte ich das ein bisschen erklären.

Nach dem Abi letztes Jahr habe ich einen Freiwilligendienst (ich berichtete schon einmal von meinen Erfahrungen) angefangen, der nun vorbei ist. Am vergangenen Freitag war mein letzter Arbeitstag. Wie anstrengend so eine 40-Stunden-Woche ist, das weiß man erst, wenn man über längere Zeit wirklich so viel gearbeitet hat. Zwar kam ich nach Feierabend nach Hause und hatte keine Hausaufgaben mehr zu erledigen oder sonst etwas für die Arbeit zu tun, aber man ist doch ziemlich geschafft und das alltägliche Leben will ja auch irgendwann ein bisschen Aufmerksamkeit. Im Endeffekt bleibt also nicht allzu viel Freizeit übrig. Das ist Punkt eins, der mir das Bloggen erschwert hat. Allerdings war das nun ein ganzes Jahr lang so und bis zum Frühjahr habe ich es dennoch irgendwie organisiert bekommen.


Punkt zwei habe ich in den letzten Monatsrückblicken schon oft angesprochen: Fahrschule. Logisch, dass das Zeit raubt, aber irgendwann will es ja mal gemacht sein. Die freie Zeit wurde weiter dezimiert...

Und über Punkt drei habe ich bisher kaum gesprochen. Wie geht es nach dem Freiwilligenjahr weiter?
Das habe ich mir natürlich nicht erst in den letzten Wochen überlegt. Mir war recht schnell klar, dass ich mir die Arbeit in der Bücherei durchaus als Beruf vorstellen kann und so war ich gut vorbereitet und habe, sobald möglich, meine Bewerbung an die Hochschule verschickt. Dann hieß es erstmal warten, bevor plötzlich wieder schlagartig einiges zu tun war.
Im Urlaub konnte ich das erste Mal ein bisschen aufatmen und entspannen, obwohl ich wusste, was noch alles auf mich zukommen würde. Zu Hause wollte dann der Abschied von den Kollegen durchdacht und die Wohnungssuche begonnen werden. Ab Oktober studiere ich nämlich in Leipzig. (Deshalb werde ich leider auch nicht zur Frankfurter Buchmesse fahren können, die ist genau in meiner ersten Vorlesungswoche, das finde ich richtig richtig schade.)
Im September muss ich mich jetzt um eine Wohnung kümmern, nebenbei läuft der Alltag und hoffentlich auch wieder mehr auf dem Blog. Klar wäre zwischendurch mal Zeit zum Bloggen gewesen, wenn ich sie mir genommen hätte. Aber es fühlte sich nie richtig an, nur halbherzig einen Post zu schreiben, damit mal wieder was kommt. Deshalb war es lange Zeit so still hier, obwohl doch in Wirklichkeit so viel passiert ist.

Was ich also sagen will: Ich gebe mir Mühe ich nächster Zeit wieder aktiver zu sein, sowohl auf meinem, als auch auf anderen Blogs (Ich weiß ja gar nicht, was gerade so abgeht!). Ich hätte es euch nicht verübeln können, wenn ihr inzwischen weniger geworden wärt, ich hatte jedes Mal Angst, auf mein Dashboard zu schauen und konnte dann beruhigt feststellen, dass ihr trotz allem noch da seid. 
Danke, dass ihr so viel Geduld mit mir habt!


Kommentare:

  1. Hey liebe Lulu,

    ja so ein Beruf ist dann doch noch mal etwas anderes und auf jeden Fall eine Umstellung :-)
    Ich kann verstehen, dass du keine halben Sachen machen wolltest und daher nicht gebloggt hast. Umso mehr freue ich mich jetzt, dass du wieder da bist.
    Sehr schade, dass du in Frankfurt nicht mit dabei sein wirst :-(
    Ich drück dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen für dein Studium in Leipzig :-*

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Liebe Sandra,
      da hast du recht, aber ich bin froh, dass ich diese Erfahrung nun schon gemacht habe.
      Ja, das macht mich sehr traurig, vor allem, wenn ich mir die ersten Vorbereitungs- und Survival-Posts anschaue. Ich wäre so gern wieder mit dabei! Dafür hab ich dann allerdings die Leipziger Messe vor der Haustür, das wird bestimmt richtig toll :) Vielleicht sehen wir uns dann auch wieder?
      Danke dir!

      Liebe Grüße!

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    2. Ja, das ist immer ganz schön fies, wenn man zu Hause bleiben muss und dann auf den anderen Blogs die ganzen Vorbereitungen und dann die Berichte über die Messe sieht :-(
      Ich bin nächstes Jahr in Leipzig nicht mit dabei. Das hat aber einen schönen Grund, denn ich bin schwanger und erwarte Ende Februar mein Kind :-)))

      Liebe Grüße und fühl dich gedrückt!

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    3. Oooohhhhh, wie schön! Das ist ja eine richtig tolle Nachricht :)) Ich freue mich sehr für dich!
      Das ist wahrscheinlich der bestmögliche Grund, einer Buchmesse fernzubleiben ;)

      Ganz liebe Grüße!

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  2. Manchmal wird es eben etwas stressiger. Auf jeden Fall viel Erfolg bei allem, was jetzt noch so kommt!
    Auf dass es bald wieder mehr Posts gibt!

    Liebe Grüße,
    Lena

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    1. Dankeschön, Lena!
      Ich habe schon einiges in Planung ;)

      Liebe Grüße!

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