Sonntag, 19. Januar 2014

{Rezension} Noah


beim Verlag
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bei Amazon

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Zur Geburt Jesu Christi lebten 300 Millionen Menschen
auf unserem Planeten. Heute sind es sieben Milliarden. Wie viel ist zu viel?

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Quelle

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Es war so ... GENIAL! Ich bin nach wie vor begeistert, wie es Herr Fitzek schafft, mich immer wieder umzuhauen und an seine Bücher zu fesseln!

Also von vorne: Das Buch handelt von Noah, der keine Erinnerung an sein bisheriges Leben hat und nun mit dem Obdachlosen Oscar umherzieht. Nach und nach stellt sich heraus, dass Noah anscheinend Teil einer weltweiten Verschwörung ist und überall gesucht wird. Es beginnt eine Reise quer durch Europa, bei der sich langsam alles aufklärt. Kann Noah am Ende eine Katastrophe aufhalten?

Das Cover zeigt wunderbar die Thriller-Spannungs-Atmosphäre des Buches. Man sieht Noahs tätowierte Handfläche vor einem ansonsten schwarzen Hintergrund. Leute, macht mal das Licht aus, die Hand leuchtet im Dunkeln!

Eines wusste ich schon, bevor ich das Buch aufgeschlagen habe: Der Schreibstil wird mich ganz schnell so tief in die Geschichte ziehen, dass ich kaum wieder herausfinde. Fitzek ist eben Fitzek und allein deshalb ist jedes seiner Bücher lesenswert, völlig unabhängig von der Geschichte.

Zu den Protagonisten muss ich gar nicht viel sagen. Jeder hat seine Rolle perfekt übernommen, die Guten schließt man schnell ins Herz und auch die weniger Guten überzeugen auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Die Idee, aus dem Problem der Überbevölkerung der Erde einen solchen Thriller zu machen, ist absolut genial. Die Umsetzung stimmt von A bis Z, ohne das Nachwort könnte man sogar meinen, dass auf diese radikale Art tatsächlich versucht wird, die Menschenmenge in Schach zu halten. Es passt alles zusammen, jede noch so kleine Kleinigkeit ist Teil des großen Ganzen.


Schon nach den ersten Kapiteln wusste ich, dass dieses Buch eines meiner Highlights 2014 sein wird und dabei hat das Jahr gerade erst begonnen. Fitzek überzeugt (mal wieder und wie nicht anders zu erwarten) auf voller Länge. Verschwörungsfanatiker kommen voll auf ihre Kosten und selbst Anti-Thriller-Leser sollten diesem Werk eine Chance geben. Absolut verdient volle Punktzahl!


Kommentare:

  1. Ich habe erst ein Fitzek gelesen (Das Kind) und werde nun weitere bücher von ihm lesen.. Deine Rezension macht auf jeden Fall Lust auf das Buch!!

    LG
    Tabea
    www.mydailybooks.blogspot.com

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    1. Das Kind habe ich noch nicht gelesen, dafür aber schon einige andere.
      Lies es unbedingt, es ist wirklich toll!

      LG

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