Sonntag, 31. März 2013

Es ist ein Cupcake!

Wolltet Ihr schon immer mal die Geburt eines Häschens anschauen? Dann habt Ihr jetzt die einmalige Chance dazu:

Das Rezept Den Geburtshilfekurs findet Ihr hier.

Frohe Ostern!

Freitag, 29. März 2013

Kar-Freitags-Füller

1. Kann man eigentlich wirklich den Tag-Nacht-Rhythmus umdrehen, wie in "House of Night"?
2. Leider sind wir mit den Osterferien nun schon fast in der Mitte.
3. Der Osterhase könnte ruhig mal besseres Wetter bringen, dafür würde ich sogar auf die Eier verzichten.
4. Ich muss mal wieder aufräumen heute am Karfreitag.
5. Als nächstes muss ich überlegen, welche Zutaten mir noch für die Osterbäckerei fehlen.
6. Ich liebe diese Löffeleier gefüllt mit Schoko- oder Vanillecreme!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gutes Buch, morgen habe ich Backen geplant und Sonntag möchte ich Ostern und einen Geburtstag feiern!

von Barbara

Mittwoch, 27. März 2013

Und das Beste kommt zum Schluss...

 ... jedenfalls meiner Meinung nach, den Hongkong war einfach atemberaubend!
Aber fangen wir mal ganz vorne an... Wir können natürlich nicht einfach von Ningbo nach Hongkong fliegen, nein, das wäre ja viel zu einfach^^ Stattdessen geht es erstmal wieder nach Peking. Dort reisen wir dann aus, fliegen nach Hongkong und müssen einreisen, den Hongkong hat zu China eine geschlossene Grenze. Hongkong ist seit... (ich habs leider vergessen, aber das könnt ihr bestimmt googlen...) von Großbritannien unabhängig und regelt seitdem fast alles wie ein eigener Staat. Einzig die Außenpolitik und das Militär wird von China bestimmt. Die meisten Leute in Hongkong sind damit auch recht zufrieden, auf mich haben sie insgesamt sehr glücklich gewirkt. Das lag vermutlich hauptsächlich an unserem Guide, der einfach mal perfekt Deutsch gesprochen hat, sogar die neusten Fußballergebnisse der deutschen Clubs wusste und mir vom ersten Moment an sympathisch war.

Irgendwie hat es die Airline in Peking verschlampt, meinen Koffer nach Hongkong weiterzuschicken und ich musste bis zum letzten Abend (und wir hatten nur zwei Abende in Hongkong!) darauf warten. Erstaunlicherweise kam ich aber sehr gut zurecht, meine Lehrerin hat sich wahrscheinlich viel mehr Sorgen gemacht als ich.
Dass es mir am Ankunftsabend trotzdem ziemlich beschissen (sorry) ging, lag an den Kopfschmerzen, die ich irgendwann (ich glaub in Peking) bekommen hatte. Nach ausreichend Medizin und ein bisschen Ruhe, als wir endlich im Hotel waren, ging es mir dann aber zum Glück wieder gut. Unser Hotel hatte außerdem eine absolut geniale Lage: Wir wohnten zwar im Armenviertel und ein ganzen Stück von Einkaufsmeile usw. entfernt, aber gegenüber des Hotels gab es ein "SevenEleven", 10 Meter weiter einen Geldautomaten und gegenüber vom Automaten ein "McDonalds". Wir waren also super versorgt! Dreimal dürft Ihr raten, wo wir uns am ersten Abend was zu Essen geholt haben...
Ich weiß nicht, ob "McDonalds" in Hongkong immer so gut schmeckt, oder ob das einfach an der Situation lag, ich war jedenfalls der Meinung, noch nie so gute ChickenNuggets gegessen zu haben. (Übrigens hab ich hinterher mal nachgerechnet: In Deutschland hätte das Essen mehr als doppelt so viel gekostet...)
senkrechter Blick aus dem Hotel

Der nächste Morgen begann dann mit einem superentspannten Frühstück: Ei, Toast, Obst und sogar einen Muffin... alles was ein gutes Frühstück braucht! Ich hätte auch den ganzen Tag zum Entspannen im Hotel verbringen können, aber natürlich stand die nächste Tagestour an. Diesmal waren wir nicht allein, auch eine Gruppe deutscher Rentner (glaube ich...) war mit dabei. Es ist schon erstaunlich, dass es in Hongkong einerseits die typischen Millionenstadt-Wolkenkratzer gibt, andererseits aber noch soo viel grüne Natur dazwischen hervorguckt
Und, kaum zu glauben, in Hongkong gibt es mitten in der Stadt eine Bergkette! Während wir diese mit dem Bus entlangfahren, erzählt uns der Guide von Hongkong uns seinen Besonderheiten. Ganz vorne mit dabei: Feng Shui! Vielleicht habt Ihr schon davon gehört, dass mancherorts Zimmer nach Feng-Shui-Regeln eingerichtet und Gärten bepflanzt werden. Hongkong treibt es dabei aber auf die Spitze: Ganze Gebäude werden exakt ausgerichtet und eventuell umgebaut, es muss immer ein Feng-Shui-Meister zu Rate gezogen werden und die Menschen sind so abergläubisch, dass sie manche Orte meiden und Kfz-Schilder ablehnen. An einem Ort war wohl mal ein Friedhof, aber jetzt steht dort ein Krankenhaus. Das hat natürlich ganz viel negative Energie, deshalb sollte man sich dort lieber nicht behandeln lassen, logisch, oder?^^
Aber was haltet Ihr denn von diesen Türmen (grüner Pfeil)? Seht Ihr, was daran hochklettert? Diese seltsamen Gebilde sollen Koala-Bären darstellen, ist das nicht einfach putzig?
Das Gebäude mit dem orangenen Pfeil dagegen ist das meistgehasste in ganz Hongkong, denn die Dreiecke symbolisieren Pfeil- und Schwertspitzen. Diese zeigen auf ein Gebäude der Amerikaner. Da die ja aber nicht blöd sind, haben sie sich einen Feng-Shui-Meister genommen und sich etwas überlegt, um die Pfeilspitzen zurückzuwerfen: Am ganzen Gebäude verteilt sind kleine Spiegel, die die negative Energie der Pfeile auf ihr angestammtes Gebäude zurückwerfen... Da sag noch einer, Feng-Shui sei langweiliger Einrichtungskram!
Noch so eine Kuriosität: Ein Hotel am Strand: Auf meinem Bild erkennt man das nicht ganz so gut, aber mitten in der Hotelfront befindet sich ein Loch. In diesem Loch waren ursprünglich zehn weitere Hotelzimmer eingeplant, aber da kam der Feng-Shui-Meister und sagte: Nix da, da muss der Drache langfliegen! In dem Berg hinter dem Hotel wohnt nämlich laut einer Legende ein Drache und der muss jeden Tag ans Meer fliegen, um Wasser zu trinken. Wenn aber das Hotel dort stünde, ginge das nicht mehr... Also hat der Hotelbesitzer auf zehn Zimmer verzichtet und ein Loch gelassen. So kann der Drache durch das Loch fliegen und dem Hotel wird kein Schaden zugefügt... (*räusper*)
Wo wir gerade von Strand reden: Der ist in Hongkong auch echt beeindruckend! Eigentlich ist daran ja gar nichts allzu Besonderes, aber das Schönheitsideal der Chinesen ist möglichst helle Haut. Zum Sonnenbaden liegen dort also nur Touristen herum, oder eben auch keine, denn wir hatten den Strand praktisch für uns alleine!
Wenn man dann noch bedenkt, dass es superwarme 30°C waren, wäre der Tag eigentlich ideal für's Sonnenbaden gewesen. Das Einzige, was uns fehlte, war die Zeit dazu... :(

Was mir an Hongkong mit am meisten gefiel, war der Mix aus chinesischen und britischen Einflüssen. Klar, die Leute sehen aus wie Asiaten, sprechen wie Asiaten und essen wie Asiaten. Aber es herrscht Linksverkehr, die Leute verstehen und sprechen einigermaßen gut Englisch und selbst die Straßenschilder sind zweisprachig. Wenn man dann noch einem echten Briten im Fahrstuhl begegnet, fühlt man sich gleich nicht mehr ganz so fremd in dieser völlig anderen Welt Südostasiens...

Montag, 25. März 2013

Geschäft oder Passion?

Ich weiß auch nicht... Während ich hier so am Schreibtisch sitze und durch verschiedene Bücherblogs stöbere, muss ich nun feststellen, dass es wirkt, als ob meine lieben Blog-Kollegen im Bloggen und Bücher lesen eher eine Art "Geschäft" sehen, als dass es ihnen wirklich Spaß macht. Ich will ja niemandem was vorwerfen, sie werden sicher alle Spaß am Lesen haben, sonst würden sie es ja nicht machen (oder?). Aber die Art und Weise, wie sie uns Leser über ihr Bücherleben informieren.... nun ja...
Da wäre der SuB (Stapel ungelesener Bücher), den ich mir schon mal gar nicht zulegen würde, weil ich dann das Gefühl hätte, nach Plan zu lesen, an den SuB gebunden zu sein... Lesen ist für mich auch eine Art Freiheit, die mir dann genommen wäre...
Dann wird jede Woche davon berichtet, welche Bücher neu ins Regal gewandert sind (=Neuzugänge). Jetzt mal im Ernst! Wozu schreibt man sowas auf und erzählt es seinen Lesern? Oder wollt Ihr wirklich ein wöchentliches Update über mein Bücherregal? Zumal ich nicht mal jede Woche "Neuzugänge" habe... Genau genommen nicht mal jeden Monat...
Und überhaupt... Fast jeden Tag oder, na gut, jeden zweiten kommt die nächste Rezension. Himmel, wer liest denn so schnell? Sicher, es mag ja Leute geben, die schneller lesen als ich, und vielleicht auch mehr Zeit haben, aber ich als Leser will doch nicht andauernd mit Rezensionen überschüttet werden, da weiß ich doch am Ende gar nicht mehr, was davon ich lesen sollte und was nicht... Dann wird das Buch-Bloggen und -Lesen wirklich zum Geschäft! Fragt sich nur, was der Profit dabei ist...



(Das ist keine Kritik an Buchbloggern, sondern ausschließlich die Äußerung meiner Meinung und Gedanken zu diesen und ihren Blogs!)

Sonntag, 24. März 2013

Nur noch ein Monat, eine Woche und zwei Wochen

Ach du Schreck! Nur noch 1 Monat, sprich 30 Tage, um mein Leseprojekt zu schaffen! Das sind immerhin noch ganze 5000 Seiten!!! Jetzt wird's aber langsam richtig knapp! Zum Glück sind gerade Ferien, da hab ich Zeit zum Lesen...

Apropos Ferien, es sind OSTER-Ferien! Was bedeutet, dass ich mal schleunigst noch ein paar gute Rezepte für Ostern raussuchen sollte. Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr? Da gab es Italienisches Osterbrot. Mal sehen, was mir dieses Jahr so einfällt...

Was mich zur dritten Erkenntnis bringt, mein Blog ist jetzt fast 1 JAHR alt (oder jung?)!!! Noch knapp zwei Wochen, dann muss ich das Ganze irgendwie feiern... Wie feiert man einen Bloggeburtstag???
Ich denke, ich werde einen Kuchen backen, oder eine Torte... oder sollte ich gleich eine richtige Party feiern?

HILFE!!! Ich hab überhaupt keinen Plan.... Und die Zeit läuft mir davon...

Freitag, 22. März 2013

Freitag, aber noch kein Frühling

1. Die Kombination von Hausaufgaben und Osterferien finde ich ganz furchtbar.
2. Der Schnee ist jetzt aber wirklich überflüssig.
3. Pizza mit dickem Rand und Boden ist einfach am besten.
4. Wenn ich nicht bald mal aufräume, bleibt es hier ungemütlich.
5. Ich sag besser nicht, dass ich bis Ostern mit den China-Posts fertig sein will, sonst klappt es wieder nicht.
6. Ein Tässchen Tee wärmt mich bei diesem Wetter.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Volleyball und FERIEN!!!, morgen habe ich Ausschlafen, Lesen und Aufräumen geplant und Sonntag möchte ich Mamas Geburtstag feiern und dafür hoffentlich einen Kuchen gebacken haben!

von Barbara

Donnerstag, 21. März 2013

Welcome to a Chinese Highschool!

Sinn der ganzen Reise nach China war ja, chinesische und deutsche Schüler und deren Kulturen einander näherzubringen. Logisch, dass man dafür auch mal die Highschool der Chinesen besucht und vier interessante Tage dort verbringt.
Generell kann man wohl sagen, dass chinesische Highschools deutlich größer sind als deutsche Gymnasien. Aber obwohl unsere Partnerschule um die 2000 Schüler hat (falls ich mir das richtig gemerkt habe...), waren alle Chinesen der Meinung, ihre Schule sei klein. Nun ja, vielleicht für chinesische Verhältnisse... auf meine deutsche Schule gehen nicht mal 500 Schüler^^
Da das Schulgelände mehrere Gebäude beinhaltet und wir uns natürlich überhaupt nicht auskannten, haben wir als erstes eine Führung bekommen. Insgesamt wirkte alles sehr modern und neu (es wurde auch erst vor kurzem alles renoviert) aber gleichzeitig merkte man, dass der Schule viel Tradition anhaftet. Neben Klassenzimmern in denen mit Robotern gewerkelt wird, oder die Schüler anstelle von Papier und Stift mit Tablet-PCs arbeiten, gibt es auch ganz klassische "Handwerksräume" für Keramik- und Kalligrafie-Unterricht. Wir durften selbst einen Kalligrafiekurs machen: 
Das Kunst-Klassenzimmer
Mein Ergebnis aus dem Kalligrafie-Kurs
Mittagessen gibt es in der großen Schulkantine. Das Ganze hat ein bisschen gewirkt, wie in Filmen über amerikanische Highschools: Tische, die mit Sitzhockern verbunden sind, Essen auf Tabletts und ein unglaublicher Lautstärkepegel! Wenn man die Kantine so leer sieht, wie auf meinem Bild, kann man sich das wahrscheinlich gar nicht vorstellen...
Während unserer Schulwoche haben wir auch immer wieder Ausflüge in und um Ningbo gemacht. So haben wir zum Beispiel das Stadtmuseum besucht, das meiner Meinung nach eins der besten Museen ist, die ich je gesehen habe! Alles ist wunderbar veranschaulicht und nachgestellt, es gibt hervorragende Exponate. Teilweise stehen sogar Wachsfiguren herum, um das Leben zu anderen Zeiten darzustellen. Einziger Kritikpunkt: Es könnte ein bisschen mehr deutsche Texte geben... ;D Andererseits war auch schon das Gucken anstrengend genug...
Wer ist hier wohl Wachsfigur und wer echt?
Außerdem haben wir den Hafen Bailun besucht. Im Hafengebäude hat uns erst jemand was zum Hafen erzählt und das Ganze an einem Modell veranschaulicht. Leider konnte der Jemand  nicht ganz so gut Englisch bzw. ich nicht alle Vokabeln und ich hab nicht allzu viel verstanden. Jedenfalls ist Ningbo eine Hafenstadt, die wohl ziemlich viel im- und exportiert...
Blick auf den Hafen

Ein Ausschnitt des Hafenmodells
Da an unserer Partnerschule Deutsch unterrichtet wird, sprechen die Schüler das teilweise sogar besser als Englisch und wir konnten uns relativ gut mit ihnen verständigen. Die Zwölftklässler müssen zu den Abschlussprüfungen Vorträge in Deutsch halten, die wir schon mal ein bisschen einschätzen durften. Ansonsten haben wir einfach über alle geredet, was uns gerade einfiel. Häufigste Frage an uns Deutsche: "Hast du einen Freund?" Offensichtlich haben es die Chinesen nicht so mit öffentlichem Körperkontakt und Nähe, wenn ich da so an manch Deutschen denke...^^
Was aber im Oktober allen Chinesen durch den Kopf ging, war "Gangnam Style" von Psy! Und so ist es nicht verwunderlich, dass wir in der einen Stunde spontan diesen ganz speziellen Tanz getanzt haben... :D

Außerdem hatten wir einen Keramik-Kurs, wobei das weniger ein Kurs, als viel mehr eine kreative Beschäftigung war. Anleiten musste uns eigentlich niemand, wie man töpfert wissen nämlich auch Deutsche! Der Ton war zwar lufttrocknend, aber wir hatten nicht genug Zeit, um ihn in der Schule trocknen zu lassen  und mussten ihn mit nach Hause in die Gastfamilien nehmen. Man stelle sich vor, wie wir den ganzen Tag lang mit unseren Werken durch die Gegend laufen, dann alles nur halb trocknen kann, bevor es in den Koffer muss, einmal um die halbe Welt fliegt uns so weiter und so fort... Letztendlich ist nichts davon heil in Deutschland angekommen. Immerhin habe ich in China noch ein schönes Foto zusammen mit zwei Rosen, die mir meine zweite Austauschschülerin geschenkt hat, machen können:
Als Zeichen der Freundschaft wurde ein Baum gepflanzt und ein Schild angebracht, auf dem nun alle Welt lesen kann, dass wir in China bzw. die Chinesen in Deutschland eine Partnerschule haben.
Zufällig war genau zu unserer Zeit in der Highschool eine Kunstwoche, die mit einem Fest schloss, an dem wir auch Teil hatten. Einige von uns haben etwas vorgetragen oder ein Klavierstück gespielt und alle zusammen haben wir "99 Luftballons" von Nena gesungen.

Während der ganzen Woche schon musste ich ziemlich früh aufstehen, weil die Autofahrt zur Schule eine Stunde gedauert hat (bei anderen waren es sogar zwei Stunden!). Am Freitag sind wir weiter nach Hongkong geflogen und wir mussten noch viel eher an der Schule sein. So konnten wir den Sonnenaufgang miterleben, mussten uns aber auch von unseren Gastfamilien verabschieden. Für manche sehr traurig, für andere weniger, je nachdem, wie wohl man sich in der Familie gefühlt hat. Ich bin mit gemischten Gefühlen abgereist. Je länger wir dort waren, desto näher bin ich meiner Gastfamilie gekommen, aber jetzt überwiegt vor allem die Vorfreude auf Hongkong...

Sonntag, 17. März 2013

Buchwelten

Trotz fortschreitender Technik, sind Bücher (zum Glück!) immer noch ein bedeutender Teil unseres Lebens. Für den einen mehr, für den anderen weniger, aber niemand kommt daran vorbei. Man merkt es auf der Leipziger Buchmesse: Tausende buchbegeisterte Menschen! Und ich war mittendrin...

Da das Ganze ein Schulausflug war, hatten wir nicht besonders viel Zeit, effektiv gerade einmal 4,5 Stunden. Wer schon mal auf der Leipziger Messe war, weiß, dass das Gelände einfach riesig ist und selbst an einem ganzen Tag würde man wahrscheinlich nicht alles sehen können. 

Einzige Aufgabe von unserer Lehrerin war, zwei Veranstaltungen egal welcher Art zu besuchen. Meine Freundin und ich haben mit dem Wake-Up Slam der Poetry-Slammer Bas Böttcher und Theresa Hahl angefangen und waren wirklich begeistert! Für mich war es der erste Poetry-Slam. Eigentlich hab ich mir vorher keine Gedanken darüber gemacht und bin ohne Erwartungen an die Sache rangegangen, deshalb hat es mir auch ziemlich gut gefallen. Im Unterricht mag ich Lyrik nicht besonders, aber wenn Slammer ihre Gedichte dann noch so ein bisschen performen und gestalten, können sie einem viel besser vermitteln, was sie sagen wollen, als wenn man nur den Text auf einem Blatt Papier vor sich hat. Ich vermute mal, es wird nicht mein letzter Slam gewesen sein...

Neben der Glashalle haben wir uns auch Halle 2 und 3 angeschaut, Halle 4 und 5 hätten wir zeitlich gar nicht mehr geschafft, außerdem war es in 2 und 3 interessant genug! In Halle 3 hat mich vor alles zum Thema Buchdruck interessiert und auf dem Weg dorthin bin ich an einer Person vorbeigekommen, die man aus dem deutschen Fernsehen kennt, und die gerade ein Buch veröffentlicht hat: Andrea Sawatzki!
Dann habe ich den Stand des Gutenberg-Museums Mainz gefunden und war erstmal eine Weile mit Staunen, Gucken und Fotografieren beschäftigt. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Johannes Gensfleisch? Jetzt konnte ich live sehen, wie zu seinen Zeiten gedruckt wurde!
Lettern auswählen...
...mit Druckfarbe berollen...
...zusammensetzen (das hier ist auf dem Kopf)...

...Papier drauf und unter die Presse...
...fertig ist die Seite!

Unsere zweite ausgesuchte Veranstaltung war eine Fantasy-Lesung von Mutter & Tochter Itterheim, die ihr Buch "Tanz der Engel" vorgestellt und daraus gelesen haben. Das ist der zweite Teil einer Engels-Geschichte, was mich insofern interessiert hat, dass es mal nicht um Vampire, Werwölfe, Hexen oder ähnliches ging.
Mutter Itterheim sitzend in schwarz, Tochter Itterheim stehend im roten Kleid

Die Lesung fand in Halle 2 statt und dort haben wir dann auch noch ein bisschen gestöbert, denn da waren die ganzen Verlage und auch sehr interessante eher kleine Fantasy-Verlage, bei denen ich mir wann immer möglich ein Verlagsprogramm geschnappt habe, um dann später in Ruhe schauen zu können, was die alle so für Bücher haben. Da hat sich natürlich eine ganze Menge Flyer und Heftchen angesammelt:

Ebenfalls auf der Buchmesse vertreten: Die Kampagne "Vorsicht Buch!", die zum Lesen von Büchern anregen soll! Da gab es unterhaltsame Karten wie diese:

www.vorsichtbuch.de
Oder Schilder in den Gängen, wie zum Beispiel hier:

Und jetzt: LIES EIN BUCH!!!

Freitag, 15. März 2013

Der Freitag wird mit jeder Stunde besser

1. Geh doch nach Hause, da ist es nicht so kalt.
2. Ausschlafen ist die beste Art, den Tag zu beginnen.
3. Wir haben manchmal einfach viel zu viel zu tun.
4. Wenn ich nicht niesen will, muss ich mir die Nase zuhalten.
5. Ich wünschte, ich könnte auch an allen anderen Tagen auf der Buchmesse sein, nicht nur gestern.
6. Dieses Eis am Stiel hat zwar eine Unmenge Kalorien, aber es schmeckt lecker.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das obligatorische Volleyball-Spielen, morgen habe ich viel Spaß mit zwei fantastischen Freundinnen haben geplant und Sonntag möchte ich die letzten Stunden meiner Sturmfreiheit genießen!

von Barbara

Dienstag, 12. März 2013

News and Changes

Augen auf! Habt Ihr was gemerkt?
Natürlich habt Ihr, es ist ja kaum zu übersehen! Ich hab mal wieder am Design herumgespielt! Irgendwie war mir das jetzt doch zu viel braun... Außerdem soll ja jetzt endlich der Frühling kommen, da ist ein bisschen Farbe gefragt! (Ich weiß nicht, wie's bei Euch aussieht, aber bei mir schneit's gerade wieder...)

Falls Ihr Euch wundert, warum ich um diese Zeit blogge: Ich bin erkältet und darf zu Hause bleiben. Eigentlich ja gar nicht so schlecht, mal ein bisschen Zeit für mich zu haben, wenn ich mir nur nicht dauernd die Nase putzen müsste...

Jetzt komme ich zum eigentlichen Anlass des Postes: Ich möchte Euch mal wieder ein Buch vorstellen. Die letzte Buchvorstellung war vor über einem Monat!
Vielleicht kennen es einige von Euch schon, wenn nicht, dann eben jetzt:

Rubinrot von Kerstin Gier

Spannend, humorvoll, einfach schön zu lesen: Die Zeitreisegeschichte um Gwendolyn Shepherd. Das junge Mädchen weiß schon ihr ganzes Leben lang um das Zeitreisegen, das in ihrer Familie vererbt wird, denn ihre Cousine Charlotte ist dazu bestimmt in der Zeit zu springen. Dumm nur, dass eines Tages plötzlich Gwendolyn und nicht Charlotte ihren ersten Zeitsprung in die Vergangenheit hat, die darauf überhaupt nicht vorbereitet ist! Schnell wird klar, dass Gwendolyn das Gen geerbt haben muss. Zusammen mit Gideon, der ebenfalls Zeitreisender ist, soll sie nun in die Vergangenheit reisen um bereits verstorbenen Zeitreisenden Blut abzunehmen, das in einen rätselhaften Chronografen eingelesen wird, um ein Geheimnis zu enthüllen, das Heilung von allen Krankheiten verspricht. Aber niemand erklärt Gwendolyn was das alles zu bedeuten hat und vielleicht hätte sie sich zwischen den Zeiten auch besser nicht verlieben sollen...

Fanstastisch geschrieben, ich liebe die Bücher von Kerstin Gier! Und jetzt, da die Bücher schon ein weltweiter Erfolg waren, kommt die Edelstein-Trilogie ins Kino!
Am Donnerstag läuft der Film offiziell an, einige Vorpremieren haben sogar schon stattgefunden. Laut einer Freundin ist der Film wohl teilweise ganz schön anders als das Buch, aber laut meines Schwesterchens sehr empfehlenswert! Demnächst werde ich mir selbst ein Bild davon machen...
Auf jeden Fall trumpft dir Verfilmung schon mal mit hervorragenden deutschen Schauspielern auf! Maria Ehrich (übrigens Thüringerin!) als Gwendolyn, Veronica Ferres als Gwendolyns Mutter, Kostja Ullmann als Geist, Josephine Preuß als verwandte Zeitreisende in der Vergangenheit und und und...



Vielleicht wisst Ihr, dass diese Woche die Leipziger Buchmesse stattfindet?! Ich freue mich wahnsinnig, dass ich mit meiner Klassenstufe am Donnerstag dort hinfahre (irgendwie kommen alle "berühmten" Autoren aber leider erst am Wochenende... :(...) und werde natürlich versuchen, so viel wie möglich mitzunehmen (geistig und materiell!) Falls Ihr auch kommt, wünsche ich Euch ganz viel Spaß beim Stöbern, ansonsten solltet Ihr irgendwann mal eine Buchmesse besuchen!


Freitag, 8. März 2013

As-always-Friday

1. Es könnte jetzt wirklich mal Frühling werden!
2. Ich versuche immer alles unter einen Hut zu kriegen und es allen recht zu machen, aber es ist nicht so einfach.
3. Ich will jetzt in einen tiefen Schlaf fallen und beim Aufwachen völlig entspannt und sorgenfrei sein.
4. Cornflakes und warme Brötchen esse ich gerne zum Frühstück.
5. Ein kleines Nickerchen ist manchmal sehr praktisch, kann aber auch zum Verhängnis werden.
6. Noch ein ganzes Jahr lang darf ich zur Schule gehen und einen mehr oder weniger geregelten Tagesablauf haben und das ist auch gut so.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Bibliothek und Volleyball, morgen habe ich vielleicht zum Tag der offenen Tür an meiner Schule gehen geplant und Sonntag möchte ich mich um nichts und niemanden kümmern müssen!

von Barbara

Mittwoch, 6. März 2013

Na chill'a ma - oder so ähnlich

(Vorsicht, es wird laaaanng...!)
Das ist wohl die Stadt-typische Begrüßung in Ningbo, der Stadt, in der wir eine Partnerschule haben. Leider hat uns das niemand aufgeschrieben und wir können nur mutmaßen, was die genaue Aussprache ist^^

Gegen Mittag unseres zweiten richtigen Tages in Shanghai, dessen Vormittag wir mehr oder weniger selbst gestalten durften, treffen unsere Gastschüler im Hotel ein, und eine aufgeregte Begrüßung beginnt. Es stellt sich heraus, dass die chinesischen Schüler gerne alle einen deutschen Austauschschüler beherbergen würden, wir aber nur 16 Schüler sind und die Chinesen doppelt so viele. Ergo hat jeder Deutsche zwei Chinesen zugeteilt bekommen. "Meine" Chinesin, bei der ich wohnen werde, spricht genug Deutsch, um sich mit mir unterhalten zu können, während meine "zweite" Chinesin kein Deutsch, dafür aber recht gut Englisch spricht. Die Kommunikation klappt somit ganz gut, meistens reden wir einen Mix aus Deutsch und Englisch. Da entstehen dann schon mal Sätze wie: "Do you want Milch?" :D Generell ist die Aussprache des Englisch für die Chinesen anscheinend etwas schwierig, das "th" klappt überhaupt nicht, daraus wird prinzipiell eine "s" gemacht, for example "somesing" (Und ja, sie sprechen es wirklich genau so aus, wie ich es geschrieben habe!) Aber auch in ihrem Verhalten sind die Chinesen einfach supersüß und knuffig (Ok, Kuscheltiere sind sie nicht... :D)

Mit dem Bus fahren wir also rund drei/vier Stunden von Shanghai nach Ningbo. Von Ningbo werdet Ihr wohl eher noch nicht gehört haben, keine Sorge, ist nicht so wichtig, nur ein 5-Millionen-Einwohner-Vorort von Shanghai^^
Interessanterweise halten wir uns eine ganze Woche in Ningbo auf, bekommen aber von der Stadt, im Gegensatz zu Peking oder Shanghai, nicht viel zu sehen. Am meisten noch am ersten Wochenende in der Gastfamilie, denn unser Ankunftstag ist ein Samstag. Den Abend und den kompletten Sonntag verbringen wir mit der Familie, worauf wir zwar vorbereitet waren, aber nun, da wir uns von unseren Mitschülern und Lehrern verabschieden müssen, doch etwas nervös werden. Wohl auch deshalb, weil unsere Gasteltern (zumindest meine) weder Deutsch noch Englisch sprechen und ich mich mit ihnen überhaupt nicht verständigen kann.

Samstagabend essen wir außer Haus in einem Restaurant, was sich als Japaner herausstellt^^ Wie auch immer mein Gericht hieß, es bestand aus Nudeln, Hähnchenfleisch und Gemüse und war so eine Art kalter Salat, der erstaunlich gut geschmeckt hat. Ach ja, Ananas war auch noch mit dabei, eine faszinierende Kombination!
Nach dem Essen bummel ich mit meiner Gastschülerin Vanessa (einige Chinesen haben auch amerikanische/englische Namen zusätzlich zu den teilweise sehr schwierigen chinesischen) noch durch einen bunt belebten Platz voller Geschäfte, die einem doch teilweise aus Amerika etc. bekannt vorkommen.

(Sorry, dass das so viel Text war, jetzt kommen endlich auch Bilder...)

In der Wohnung meiner Gastfamilie habe ich sogar ein eigenes Zimmer und darf den Computer von Vanessa benutzen um E-Mails an meine Familie zu schreiben. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich meine Lieben von daheim schon eine ganze Woche nicht gesehen habe, was immerhin die längste Trennung meines Lebens darstellt, da Klassenfahrten o.ä. ja immer nur ein paar Tage dauern, und werde vom Heimweh übermannt. Vanessa kümmert sich ganz lieb um mich, sie weiß, wie es mir geht, da sie schon mal für 21 Tage in Deutschland war.
Als ich dann nach dem Duschen erschöpft ins Bett fallen will, muss ich erstmal feststellen, dass Betten in China etwas anders konstruiert sind...
Auf einer Art Lattenrost liegt eine Art Decke von etwa 2-3cm Dicke, auf der wiederum eine Art Bettlaken liegt und darauf ich! Merkt Ihr, was fehlt? Genau, die Matratze!!! Ich schlafe also 5 Nächte auf einem Brett!!! Die dünne Decke darauf zählt nicht, ich spüre trotzdem jede Latte! (Am Montag in der Schule erfahre ich von meinen Mitreisenden, dass ich damit nicht die Einzige bin! Nur die Lehrer, die in einem Hotel wohnen und nicht in Gastfamilien, haben in dieser Zeit den dringend nötigen erholsamen Schlaf....)
Ich schlage also meine Zudecke halb über, halb unter mich, sodass ich wenigsten noch ein bisschen mehr Polsterung habe und irgendwann schlafe ich dann auch tatsächlich ein, weil ich so wahnsinnig müde bin...

Am Sonntag steht der Tag mit der Gastfamilie an, und als ich erfahre, dass wir uns mit einer anderen Gastfamilie zusammentun, die zufällig meine beste Freundin unter den Deutschen beinhaltet, geht es mir gleich viel besser! Wir fahren zum Dongqian-Lake-Reservoir rund um den Dongqian-Lake, wo man praktisch alles machen kann: Radfahren, Boot fahren, Essen usw. Heute sind auch die "zweiten" Austauschschüler mit dabei, und wir geben schon eine ziemlich lustige Truppe ab! Als erstes versuchen wir uns an Fahrrädern, auf die jeweils drei Leute passen. Schnell wird klar, derjenige der vorne sitzt, muss steuern können und ich hab so das Gefühl, dass ich die Einzige von uns sechs war, die nach einiger Zeit den Dreh raus hatte. Wir sind dann ein Stück durch das Reservoir gefahren und hatten irgendwann kaum noch Menschen um uns herum. Sehr angenehm, bei der sonstigen Überfüllung in China:
Der See ist wirklich schön!

Irgendwann fahren wir auch wieder zurück in die Zivilisation und gehen Essen. Dabei gibt es diese wunderbaren Drehtische, bei denen man den anderen das Essen wegschnappen kann! Mit meiner Freundin schreibe ich noch eine Postkarte, ansonsten unterhalten wir uns auch super mit unseren Gastschülern.
Nach dem Essen geht es noch in eine Art Freilicht-Museum zu einer Kaiserdynastie. Das Gelände ist wunderschön, aber so langsam merke ich schon, wie sich wieder die Müdigkeit bemerkbar macht...


Seht Ihr diese Miniatur-Verzierungen?
Da der Tag immer noch nicht rum ist (komisch, es war schon so viel los...) geht es noch Drachenboot fahren und ich hab so den Verdacht, dass Chinesen nicht paddeln können, die Hauptarbeit haben nämlich wir Deutschen gemacht, aber gut, viel gefahren sind wir eigentlich sowieso nicht.
Danach geht es dann endlich wieder nach Hause und dank der Erschöpfung kann ich auch wieder auf meinem Brett-Bett schlafen.... Dringend notwendig, denn am nächsten Tag geht es in die Schule, und das, obwohl wir in Deutschland gerade Ferien hätten...

(So, das soll für heute erstmal reichen. Glückwunsch, wenn Ihr alles bis zum Ende gelesen habt! Ferien könnte ich auch schon wieder dringend brauchen, zum Glück ist Ostern nicht mehr allzu weit...)

Sonntag, 3. März 2013

Wochenend-Revue No.2

1. Endlich den Kleiderschrank fertig aufgebaut, nachdem nun die reklamierten Teile da waren.

2. Ein klitzekleines bisschen aufgeräumt.

3. Seit Ewigkeiten mal wieder einen Spaziergang mit meinen Eltern gemacht.

4. Mama einen Kuchen backen lassen.

5. Die Hausaufgaben erfolgreich auf Sonntagabend verschoben.

6. Zeit für ein bisschen Zeichnen gehabt!

7. Die "Edelstein-Trilogie" fertig gelesen und köstlich amüsiert!

8. Das Lulu-du-hast-da-nichts-vor-den-Scheiben-da-muss-was-hin-Problem durch Rollos gelöst.

9. Immer noch nicht weiter über China gebloggt.

10. Dank Sonnenschein genug Schnee getaut, sodass ich morgen wieder Fahrrad fahren kann!

(11. Nicht mal ein Bild für diesen Post!)

Freitag, 1. März 2013

Frühling-kommt-bald-Freitag

1. Die ersten Schokoladen-Ostereier haben mich glücklicherweise noch nicht erreicht.
2. Manchmal würde ich gern alles an mir verändern.
3. Manchmal ist weniger eben einfach weniger.
4. Meistens befindet sich die ganz neue Musik nicht auf meiner Playlist.
5. Gestern um 20 Uhr habe ich, glaube ich, gelesen.
6. Mit wärmeren Temperaturen und Schneelosigkeit fängt für mich der Frühling an.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Volleyball, morgen habe ich eventuell bei einem Volleyballturnier zuschauen geplant und Sonntag möchte muss ich Schulzeug machen!

von Barbara