Donnerstag, 28. Februar 2013

Königlich

Mir wurde heute von einer lieben Freundin die Königswürde verliehen. Da Königin ein ganz besonderes Amt ist, möchte Eure Majestät Königin Lulu einige Worte an Euch richten:

Zunächst muss ich mich entschuldigen, dass ich nun seit fast einer Woche nicht mehr gebloggt habe. Eigentlich ist das ja kein Verbrechen und vielleicht fällt es Euch auch erst jetzt, wo ich es sage, auf. Aber ich habe mir seit dem Wochenende jeden Tag vorgenommen weiter von China zu erzählen, und es dann doch jedes Mal nicht gemacht. Zukünftig fordere ich mehr Disziplin von mir selbst!
Meine Königinnenkrone!

Euch, meinen fantastischen Lesern, möchte ich meinen tiefsten Dank aussprechen, das Ihr mich immer unterstützt, fleißig meine Posts lest und mir Eure Meinungen mitteilt. Ein ganz großes DANKESCHÖN!
(Ich finde es auch äußerst erstaunlich, auf welch wundersame Weise Ihr Euch vermehrt...)

Als letztes möchte ich Euch um Verständnis bitten, dass ich die Sicherheitsabfrage bei den Kommentaren eingeschaltet habe. In letzter Zeit habe ich Kommentare von mysteriösen und zwielichtigen anonymen Personen bekommen, die seltsamerweise bei den jeweiligen Posts nicht angezeigt, sondern nur als E-Mail an mich geschickt werden. Das hoffe ich zukünftig mit der Sicherheitsabfrage unterbinden zu können...

Eure Majestät Königin Lulu verabschiedet sich für den heutigen Abend und hofft, Euch alle beim morgigen all-frei-täglichen Freitagsfüller wiederzusehen!

Freitag, 22. Februar 2013

Fix gefüllt

1. Schon wieder hab ich in den Ferien fast nur Schulzeug gemacht.
2. Zeit kann ich mir leider auch dann nicht kaufen, wenn ich mal im Lotto gewinne.
3. Es ist doch egal, wie sehr ich es mir vornehme, letztendlich mache ich Hausaufgaben immer erst auf den letzten Drücker.
4. Manchmal hab ich am liebsten niemanden in meiner Nähe.
5. Wo ist eigentlich das eine Paar schwarzer Socken abgeblieben?
6. Neulich im Kino kam schon wieder Werbung für einen Film mit Pferd.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Volleyball, trotz Ferien, morgen habe ich Schulzeug und Aufräumen geplant und Sonntag möchte ich genießen!

von Barbara

Dienstag, 19. Februar 2013

Shanghai in einem Tag!

Der Flug nach Shanghai war kurz, wir kommen am Abend an. Es ist bereits finstere Nacht und wir sehen Millionen Lichter, die von Gebäuden stammen, die sich immer höher in den Himmel strecken. Manchmal ist das Ende gar nicht auszumachen. Wir sind allein schon vom Anblick der funkelnden Stadt aus dem Bus, der uns zum Hotel bringt, heraus verzaubert! Dagegen wirkt Peking dreckig und heruntergekommen.

Das Hotel ist die nächste Überraschung. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, es sieht alles so nobel und luxuriös aus (wir wussten ja noch nicht, was uns in Hongkong erwarten würde)! Und dann treffen wir auch noch unsere ehemalige Lehrerin! Sie ist für ein paar Jahre nach China gegangen und unterrichtet an der Schule, die wir noch besuchen werden, Deutsch. Lange nicht gesehen, trifft man sich nun wieder. Zur Begrüßung hat sie für uns alle typisch chinesische Süßigkeiten besorgt, die wir noch bis tief in die Nacht im Hotelzimmer verputzen. Wie gesagt, bis tief in die Nacht (viertel 3!!!), trotzdem ist am nächsten Morgen 8:45 Uhr Treffpunkt.....

Wir machen eine Hop-on-hop-off-Tour und sehen so die meisten Sehenswürdigkeiten. Das Wetter ist fantastisch, strahlender Sonnenschein, es wird warm! Hier ein paar Eindrücke:
solche und noch schlimmere Verkabelungen gab es auch in Peking!
 Im Zuge der Tour besuchen wir den Jade-Buddha-Tempel:
Natürlich haben wir auch den Jade-Buddha, nachdem der Tempel benannt ist, gesehen, fotografieren war aber verboten!

Nächster Halt ist die Einkaufsmeile. Wir sind irgendwie noch nicht so richtig im Kaufrausch, wir schauen erstmal nur. Aber dann entdecken wir am Ende der Staße ein "Forever 21"! 4-stöckig!!! Das lässt Mädchenherzen höher schlagen, aber leider fehlt uns die Zeit, ausgiebig zu stöbern.
Wir müssen zurück zum Treffpunkt, denn als nächstes steht die Skyline auf dem Programm. Allein der erste Blick ist schon grandios:
Schnell wird klar, hier muss ein Gruppenfoto gemacht werden! Bitte alle Aufstellung nehmen, da geht das Blitzlichtgewitter auch schon los. So müssen sich wohl Promis auf dem roten Teppich fühlen, aber wir sind bloß Schüler und wissen gar nicht, wie uns geschieht! Von allen Seiten werden wir fotografiert. Die Chinesen sind absolute Europäer-Fans! Aus dem ürsprünglichen Gruppenfoto wird eine viertelstündige Fotosession. Immer wieder stellen sich Leute zu uns, um von ihren Freunden mit uns zusammen fotografiert zu werden. Wir veranstalten so einen Massenauflauf, dass sogar schon ein Securityman kommt, um einzuschreiten! Wir würden ja gerne weitergehen, aber wir kommen einfach nicht weg! Man stelle sich vor diesem Skyline-Fluss-Motiv noch 16 Schüler und ein paar Chinesen vor, dann wisst ihr, was gefühlt halb China fotografiert hat:
Irgendwie kommen wir dann doch noch los, und fahren mit dem Bus über coole kreuz und quer und über- und untereinander verschlängelte Straßen durch die Stadt, bis wir auf einmal mitten in der Skyline sind! Unser Ziel: Das Jin Mao Building!
Mit unserer Bustour-Karte dürfen wir rauf in den 88. Stock fahren, und der Ausblick ist fantastisch! Jetzt sieht man, wie groß Shanghai wirklich ist, denn ein Ende der Stadt ist am versmogten Horizont nicht auszumachen!
 Auch der Blick nach unten ist interessant, welch ein Verkehr!
Vom Tower aus sehen wir einen tollen Sonnenuntergang und als wir aus dem Gebäude wieder heraustreten, beginnt das bunte Lichtspektakel, das wir schon gestern bewundern durften:
In Begleitung der Lichter machen wir eine Schiffsrundfahrt auf dem Fluss und ich erlaube mir diesmal, einfach nur den Anblick zu genießen und nicht zu fotografieren. Hier eine ungefähre Vorstellung: So ähnlich sah das Schiff aus:
Wie das eben nachts so ist, wird es immer kälter und wir haben ja nur unsere "Sommer"-Sachen an, in denen wir jetzt doch ein wenig frieren, ich zumindest. Auch sind wir alle wahnsinnig müde und wollen eigentlich nur noch ins Hotel. Doch vor uns liegt noch ein Fußmarsch, mit dem ich gefühlt meine Heimatstadt (und ich lebe in einer Großstadt!) von vorne bis hinten durchquert hätte! Ich kann mich nicht erinnern, dass mir jemals alles (und ganz besonders Beine und Füße) so wehgetan hat! Die kurze U-Bahn-Fahrt verspricht ein klein wenig Erholung und dann sind wir endlich wieder zurück und fallen erschöpft in die Betten!

Auf dem Beistelltisch im Hotelzimmer lag diese nette Zeitschrift, die mich zum Schmunzeln gebracht und ein bisschen Heimweh verursacht hat:
 Fortsetzung folgt...



Samstag, 16. Februar 2013

Nimen hao, wo de pengyou!

Hallo, meine Freunde!
In dieser Woche waren Fremdsprachentage an meiner Schule: Je nach Klassenstufe hatte man am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag die Möglichkeit in jeweils 45-Minuten-Stunden bis zu fünf Fremdsprachen kennenzulernen. Dafür wurden aus der ganzen Stadt Leute eingeladen, die eine Fremdsprache sprechen. So gab es zum Beispiel Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Portugiesisch, Gälisch..... und Chinesisch!
Da ich seit der Chinareise einen Chinesischkurs an der Volkshochschule besuche, wurde ich kurzerhand zusammen mit einer Freundin zum Unterrichten engagiert. Wir haben uns also überlegt, was man den Schüler in 45 Minuten so alles beibringen könnte...
Angefangen haben wir mit den charakteristischen 4 bzw. 5 Stimmtönen, dann ein kleiner Dialog, die Zahlen, ein Zahlen-Kinderlied, ein Zahlen-Zungenbrecher... schließlich ein Schriftzeichen basteln:
Alles in allem haben die Schüler auch gut mitgearbeitet. Die kleineren noch nicht so diszipliniert und interessiert, die größeren teilweise interessierter aber unmotivierter. Lehrer haben es wirklich nicht einfach!

Das Schülercafé wurde ins "Sprachencafé" verwandelt. Engagierte Schüler (so wie ich :)) haben landestypische Speisen zu den einzelnen Ländern zubereitet. In meinem Fall einen Mallorquinischen Mandelkuchen für Spanien:

Sehr lecker, backe ich heute wahrscheinlich gleich noch mal für meine Familie! Außer den Sprachen gab es auch noch Vorträge zum Thema Auslandsjahr und Zumba-Tanzen:
Dienstag und Mittwoch habe ich unterrichtet, Donnerstag hätte ich eigentlich selbst neue Sprachen kennelernen dürfen, aber da war leider die zweite Runde der Physikolympiade. Ich wurde mehr oder weniger gezwungen da hinzugehen und musste auf die Sprachen verzichten, die mir deutlich mehr gebracht hätten! Insgesamt haben diese Tage aber viel Spaß gemacht! Leider weiß ich jetzt immer noch nicht, ob der Beruf Lehrerin was für mich ist oder nicht...

Demnächst geht's dann mit den Reiseberichten weiter...

Freitag, 15. Februar 2013

Vor-Ferien-Freitag

1. Es schneit zum Glück gerade nicht.
2. Abwarten und Tee trinken ist meistens (nicht immer!) die bessere Alternative.
3. Ein Grund, warum ich mich manchmal so dumm fühle, könnte sein, dass ich eigentlich viel zu schlau bin.
4. Ich glaub ich brauch mal 'ne Ablenkung.
5. Der Papst soll tun und lassen, was er für richtig hält, aber muss das immer so einen Medienrummel verursachen?
6. In der Forschung zu arbeiten, kann ich mir nicht vorstellen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Übliche: Volleyball, morgen habe ich Ausruhen geplant und Sonntag möchte ich die Ferien verplanen!

von Barbara

Dienstag, 12. Februar 2013

Weiter geht's in Peking!

Tag zwei in Peking. Der Wecker klingelt früh, ausgeschlafen und erholt ist keiner. Trotzdem raffen wir uns auf, heute gibt's viel zu sehen! Das Wetter ist schon mal vielversprechend. Wieder eine kleine Ewigkeit lang Busfahrt mit Peter, der uns so einiges erzählt: Kaiser-Dynastien, Totenkult, Ein-Kind-Politik, Leben in der Stadt und auf dem Land... Irgendwann kommen wir raus aus der Stadt und bekommen ein bisschen Natur zu sehen: Berge! Welch Freude, sie ähneln Ausläufern der Alpen und ich fühl' mich in bisschen zu Hause. Zwischendrin erhascht man schon mal einen Blick auf ein Türmchen, dann halten wir auf einem Parkplatz. Kurzer Fußmarsch, dann sehen wir sie endlich mit eigenen Augen: Die Chinesische Mauer!
Schaut Euch nur diesen blauen Himmel an!!!
 An "unserem" Mauerabschnitt gibt es zwei Aufstiegsvarianten: Steil und weniger steil. Peter hält uns für fit, wir sollen den steilen Weg nehmen. Auf geht's, hoch die Mauer! Geht am Anfang auch recht gut, Stufen und ebene Stücke wechseln sich ab. Aber die Treppen werden immer steiler, einige Stufen sind so hoch, dass sie an mein Knie reichen. Hochsteigen wird zum Sport! Aber aufgegeben wird natürlich nicht! Wir gehen bis zum für Touristen zugelassenen Ende!
 Toller Ausblick, oder?
Der Abstieg hat auch so seine interessanten Seiten: Das Treppensteigen ist beschwerlich, aber auf den geraden Stücken kann man wunderbar rennen! Runter geht's also schnell...
Wieder rein in den Bus und zurück in die Stadt, wir wollen eine Teezeremonie besuchen! Fünf Teesorten werden uns vorgestellt, alles auf Englisch, aber ziemlich schnell, wir verstehen nicht alles. Aber hinterher ist Tee kaufen ein absolutes Muss! (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den dort gekauften Tee bis heute nicht angerührt habe, alles noch originalverpackt.)
vor dem Teehaus
 Ruhepausen gibt's nicht, jedenfalls nicht extra, also wieder ab in den Bus und zur "Beijing Foreign Studies University". Über eine Mitschülerin haben wir Kontakte zur Uni und eine Einladung in die "Deutsche Abteilung". Der Professor erzählt uns in hervorragendem Deutsch einiges über sein Land, anschließend erkunden wir in kleinen Gruppen zusammen mit ein paar Deutsch-Studenten den Uni-Campus. Da bekommt man schon mal einen kleinen Einblick ins chinesische Schulsystem...
Von der Uni werden wir noch zum Abendessen eingeladen; darum müssen wir uns diesmal also nicht selbst kümmern :D Im Hotel ist natürlich noch lange nicht Nachtruhe, interessanterweise scheint es die Lehrer recht wenig zu stören, dass wir auch nach ein Uhr nachts noch herumgeistern...

Neuer Tag, der letzte in Peking. Da am späten Nachmittag unser Flieger nach Shanghai geht, haben wir nur noch wenig Zeit in Peking. Die Koffer werden schon früh gepackt, damit wir sie nachher nur noch abholen müssen. Dann geht es los, mit der U-Bahn zum Himmeltempel. U-Bahn fahren in Peking kostet umgerechnet fast nichts, aber es gibt an jeden Ein- bzw. Ausgang Taschenkontrollen! Scheint in Peking üblich zu sein, auch am Flughafen sind sie hier extrem streng! Der Himmelstempel ist schön anzusehen, wir schießen mal wieder ein Gruppenfoto, auch einige Chinesen stellen sich dazu und fotografieren selbst, gefragt wird man natürlich nicht, wir sind hier so "exotisch", ich glaube so müssen sich Tiere im Zoo fühlen...
 Nach dem Tempel-Besuch geht's noch zum Shoppen in die Stadt. In der "Silk Street" kann man praktisch alles kaufen, aber Peter hat uns schon gewarnt, die Preise sollte man auf ein Drittel herunterhandeln. Na dann, mal sehen, wer hier am besten Handeln kann... Worauf ich persönlich sehr stolz bin: Ich handle ein Bild von ursprünglichen 180 Yuan auf 40 (ungefähr fünf Euro) herunter! Also noch weniger als ein Drittel!

Dann drängt aber schon wieder die Zeit, wir müssen zurück zum Hotel, damit wir rechtzeitig am Flughafen sind! Problem: Jetzt ist Berufsverkehr! In der U-Bahn fühlen wir uns eingequetscht wie Sardinen in der Büchse! Irgendwie gelingt es uns aber doch, dass alle unversehrt ankommen. Der Flug nach Shanghai ist für meine Begriffe viel zu kurz, zum Abschied von Peking noch ein Bild der Fahrrad-Verkehrsspur:

 Fortsetzung folgt...

Sonntag, 10. Februar 2013

Ein glückliches neues Jahr!

Heute ist der 10. Februar 2013. Für die meisten ein ganz normaler Sonntag. Aber für mehr als ein siebtel der Weltbevölkerung beginnt heute ein neues Jahr: Das Jahr der Schlange!

Ihr habt es sicher schon erraten, es geht um das chinesische Neujahr, bzw. Neujahr nach dem Mondkalender oder auch das Frühlingsfest. Da ich das im letzten Sonnenjahr nicht mehr geschafft habe, möchte ich nun das neue Mondjahr begrüßen, indem ich Euch von meiner Chinareise im vergangenen Herbst berichte. 

Klar, das geht nicht alles auf einmal, aber das chinesische Neujahrsfest dauert auch nicht nur einen Tag. Es gibt drei gesetzliche Feiertage, aber traditionell kann man auch fünfzehn Tage lang feiern. Da merkt man schon, "da drüben" hat der Jahreswechsel viel mehr Bedeutung, als bei uns in Europa. Wenn ich mich da so an 2012 erinnere… wir mussten schon am 2. Januar wieder zur Schule!

In den nächsten fünfzehn Tagen dreht sich hier also alles, oder zumindest fast alles, um zwei Wochen Schüleraustausch-Projekt nach China. Passend dazu finden nächste Woche Fremdsprachentage an unserer Schule statt, aber darüber erzähle ich später noch. Jetzt geht es erstmal mit einem Neun-Stunden-Flug von Frankfurt in die Hauptstadt Chinas: Peking! Bitte bedenkt, dass wir schon seit dem frühen Montag-Morgen unterwegs sind, wir mussten ja auch erstmal nach Frankfurt kommen, und, dass nach China im Oktober sechs Stunden Zeitverschiebung waren...

Als wir an einem trüben Dienstag Morgen gegen sechs Uhr Peking erblickten, sind wir alle schon sehr müde vom langen Reisen. "Wir" sind sechzehn Schüler (vierzehn Mädels und nur zwei Jungs :)) und zwei Lehrer, die das Abenteuer China wagen wollten. Am Flughafen werden wir von einem Reiseführer in Empfang genommen, der gut Deutsch spricht und uns während unseres Aufenthaltes in Peking begleiten wird. Wir dürfen ihn Peter nennen :)
Peter erzählt uns vom Verkehrsproblem in Peking (eigentlich Beijing): Es gibt einfach zu viele Autos auf den Straßen! Da hilft auch die Regelung, dass an bestimmten Tagen Autos mit bestimmten Kennzeichennummern nicht fahren dürfen, nicht viel, wir brauchen schon zwischen sieben und acht Uhr morgens länger als eine Stunde zum Hotel, weil wir andauernd im Stau stehen. Freundlicherweise bekommen wir im Hotel trotzdem noch Frühstück. Zeit zum Koffer auspacken und "einleben" bleibt allerdings nicht, unser Programm ist vollgestopft, wir wollen ja schließlich was sehen!
Zuerst besichtigen wir den "Platz des Himmlischen Friedens", wohl der berühmteste Platz Chinas. Weil gerade einige Festtage waren, ist alles noch geschmückt, mit vielen bunten Blumen und Lampions an den Straßenlaternen. Wie gesagt, ist das Wetter nicht gerade das beste. Es ist richtig windig und die chinesische Luft ist natürlich noch neu für uns, mir tränen wie verrückt die Augen. Noch dazu sind wir als europäische Reisegruppe mitten auf einem Platz voller Asiaten doch ein bisschen exotisch und werden von allen Seiten angestarrt. Seinen Höhepunkt hat das "Anstarren" aber erst in Shanghai, dazu später mehr.
am Eingang zur Verbotenen Stadt

Vom Platz des Himmlischen Friedens kommt man in die Verbotene Stadt, praktisch ein Touristen-MUSS! Man durchschreitet mehrere Tore und Tempelanlagen um immer weiter in die einstige Kaiserstadt zu gelangen. Gerade zu Beginn sind die Gebäude alle wunderschön restauriert, aber je weiter man hineingeht, desto verfallener ist alles. Peter erzählt, dass im Zuge der Olympischen Spiele 2008 vieles (alles was öffentlich zugänglich war) wieder schön gemacht wurde, aber danach das Geld einfach nicht mehr gereicht hat, bzw. anderswo eingesetzt wurde. Trotzdem bin ich von den ganzen Verzierungen fasziniert. 
von einem Freund zusammengepuzzelt


Nach der Verbotenen Stadt geht es dann zum Glück endlich für längere Zeit ins Hotel. Den Rest des Tages dürfen wir selbst gestalten, aber wir brauchen natürlich was zu essen. Zu zehnt (ohne Lehrer) machen wir uns auf die Suche. Gar nicht so leicht, bei dem Verkehr! Ein Haufen Autos, ein Haufen Fahrräder, die sogar eine eigene breite Fahrspur haben. Es wird von allen Seiten gehupt und es spielt keine Rolle, ob man bei rot oder grün über die Fußgängerampel geht, es fahren immer Autos. Am besten man bewegt sich in einer Gruppe und rennt einfach drauf los. Anrempeln sollte man Chinesen dabei aber lieber nicht, dann wird nämlich gemeckert. Schließlich fragen wir einfach einen jungen Studenten, ob er weiß, wo wir etwas essen können. Er empfiehlt uns "Dumplings" in einem bestimmten Restaurant, das wir dann auch finden. Dort gibt es auch einen Kellner, der ein bisschen Englisch spricht und sich mit unserer chaotischen Bestellung abmüht. Verzeihung! Wir haben noch nie in einem echten chinesischen Restaurant bestellt und gegessen! Irgendwie klappt sogar alles, und wir sind uns wahrscheinlich alle einig, dass Dumplings (gefüllte Teigtaschen, gekocht oder frittiert) das Beste sind, was wir in China gegessen haben. Ziemlich satt und stolz, dass wir alles so gut allein gemeistert haben, gehen wir zurück ins Hotel, wo sich unsere Lehrerin schon Sorgen gemacht hat, quasseln noch ein bisschen und fallen erschöpft in unsere Betten.

Fortsetzung folgt...

Freitag, 8. Februar 2013

Schon wieder ein Freitag voll Schnee

1. Am Rosenmontag ist für mich einfach ein ganz normaler Montag, ach nein! Der letzte vor den Halbjahresferien.
2. Ich vermisse die Tage, an denen ich Langeweile hatte, in letzter Zeit gibt es nur noch so wenige davon.
3. Einer meiner Träume ist im Moment, dass endlich dieses mistige Wetter aufhört.
4. In einem warmem Raum zu sitzen und das Schneegestöber draußen zu beobachten ist wunderbar ruhig und friedlich.
5. Schnarchen geht mir ziemlich auf den Senkel!
6. Woher kommt eigentlich der Ausdruck "geht mir auf den Senkel"?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Kennenlernen einer ganz bestimmten Person, morgen habe ich Interpretieren geplant und Sonntag möchte ich viel Spaß mit meinen Freunden haben!

von Barbara

Donnerstag, 7. Februar 2013

Bestimmt oder unbestimmt?

Seit einiger Zeit existiert auf dem Büchermarkt eine weitere Geschichte um eine mögliche Zukunft unserer Welt. Ähnlich wie in "Die Tribute von Panem" geht es dabei nicht um irgendwelche Aliens oder sonstige Fantasygestalten, sondern um eine Zukunft, für die man gar nicht allzu realitätsfern denken muss...

Die Bestimmung von Veronica Roth

"Fraktion vor Blut" heißt es, und deshalb muss Beatrice mit sechzehn entscheiden, welcher der fünf Fraktionen sie künftig angehören will: Altruan - den Selbstlosen, Candor - den Freimütigen, Ken - den Wissenden, Amite - den Friedfertigen oder Ferox - den Furchtlosen. Um bei der Entscheidung zu helfen, gibt es einen Eignungstest, der für alle Sechzehnjährigen Pflicht ist. Normalerweise sollte dabei nur ein Ergebnis herauskommen, die eine Fraktion, für die man bestimmt ist. Doch Beatrice Ergebnisse sind widersprüchlich, sie ist unbestimmt. Und Unbestimmte gelten als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice verheimlicht ihr Testergebnis und wählt eine Fraktion, aber man scheint ihr auf die Schliche zu kommen...








Es gibt übrigens bereits eine Fortsetzung: "Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" und das ist noch nicht das Ende...
Hervorragend geschrieben von Miss Roth, das Buch liest sich super! Und es regt zum Nachdenken an! Falls Ihr dann selbst mal wissen möchtet, zu welcher Fraktion Ihr bestimmt wäret, findet Ihr in den Weiten des World Wide Web einen Test dazu.
An Beatrice Stelle sollte ich das wohl nicht sagen, aber ich bin Lulu und deshalb: Ich bin unbestimmt!
Allerdings glaube ich, dass in unserer Welt die meisten Leute unbestimmt wären...

Sonntag, 3. Februar 2013

Wochenend-Revue No.1

1. Zum Glück nur wenige Hausaufgaben.

2. Viele Bücher für die Schule zu lesen, entsprechend wenig Motivation.

3. Die Wildschweine waren aktiv, in Nachbars' Garten:

sorry, ein bisschen schief...

4. Dank Knieschonern diesmal keine blauen Flecken beim Volleyball geholt.

5. Lust zu Backen, aber keine Idee, was.

6. Für ein paar Stunden in die Mongolei entführen lassen (natürlich nur im übertragenen Sinn).

7. Ein bisschen geputzt.

8. Endlich das Daten-Backup gemacht!

9. Sorgen, um zu viel zu tun die nächsten Wochen, aber Freuen, dass am Mittwoch Notenschluss ist.

10. Planung des Neujahrsfestes (mehr dazu in den nächsten Wochen).

Freitag, 1. Februar 2013

Wo hat sich die Sonne versteckt?

1. Ich verstehe nicht, warum ich mir immer über alles Sorgen mache.
2. Meine Knieschoner sind neu, und werden heute Abend eingeweiht.
3. Das Problem kalte Füße ist mit dem Wetterumschwung fürs Erste beseitigt.
4. Dass wir in Latein jetzt doch endlich mal was leisten müssen, finde ich o.k..
5. Die Debatte um Kinderbetreuung haben wir gleich mal zum Thema der Seminarfacharbeit gemacht.
6. Mein Leben ist doch manchmal ziemlich verbohrt.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf, na was wohl: Volleyball und hoffentlich besseres Wetter, morgen habe ich aufräumen und Hausaufgaben geplant und Sonntag möchte ich einen Diavortrag anschauen/-hören!

von Barbara