Samstag, 30. Juni 2012

Sommer - Sonne - Geburtstagsfeier

Puuuuuh! - Ist es bei euch auch so warm? Wenn es selbst in der Nacht noch 20°C sind, dann weiß ich echt nicht mehr weiter! Da kann man sich nur noch mit einem leckeren Eis abkühlen! Gestern hab ich übrigens eine unglaublich gute Himbeer-Baiser-Torte gegessen. Einfach himmlisch! Ich hab vor, sowas demnächst auch mal selbst zu machen...
So, und dann steht dieses Wochenende Papas Geburtstagsfeier an. Und da er am liebsten Nusstorte isst, wird er auch eine bekommen, diesmal aber ein bisschen anders als die letzte (ich sag nur Sahne!). Mehr will ich jetzt noch nicht verraten, ich hab schon eine ziemlich genaue Vorstellung, wie sie am Ende aussehen soll, aber ob ich das hinbekomme? Ihr werdet es dann morgen erfahren...

Donnerstag, 28. Juni 2012

Käsesnack zum Fußball-Abend

Schaut Ihr Fußball? Jetzt in den entscheidenden Spielen kann so ein Spiel ja mitunter auch sehr viel länger als bloß 90 Minuten dauern, und da kann man schon mal Hunger bekommen. Dafür eignen sich wunderbar kleine Snacks, wie zum Beispiel:

Emmentalerkäsestangen

Zutaten:
150g Mehl | 70g Butter | 20g Emmentalerkäse, fein gerieben (Ihr könnt natürlich auch andere Käsesorten nehmen) | 15g Parmesan, fein gerieben | 1 Ei | 30ml Milch | etwas Salz
außerdem: 1 Ei zum Bestreichen | 30g Emmentaler, grob gerieben, zum Bestreuen | Salz | Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
- Mehl, Butter, Emmentaler, Parmesan, Ei, Milch und Salz gut verkneten und für 30 Minuten in den
  Kühlschrank legen
- Teig dünn ausrollen und in schmale Rechtecke schneiden


- Teig mit verquirltem Ei bestreichen und den
   Emmantaler darüber streuen



- mit Salz und Pfeffer würzen



Bei mir lagen die Stangen so dicht aneinander, dass sie zusammengebacken sind und ich sie wieder durchschneiden musste, also schiebt sie lieber noch etwas auseinander.



- bei 180°C backen, bis sie leicht braun sind (Im
  Originalrezept hieß es 12 Minuten, bei mir hat das
  mindestens 20 gedauert.)
Rezept aus: So backt Südtirol
Die Käsestangen schmecken eher herzhaft. Sehr gut dazu passen Dips oder einfach Frischkäse.


Dann also guten Appetit, einen schönen Fußball-Abend und der deutschen Elf viel Glück!

Sonntag, 24. Juni 2012

Kaffee oder lieber Tee?

Heute möchte ich euch einen wunderschönen Roman vorstellen, der noch dazu informativ ist:

Die Teeprinzessin von Hilke Rosenboom

Die Geschichte beginnt an einem Montagmorgen am 31. Mai 1858 in Emden, als die junge Betty Henningson erwacht. Sie möchte sich mit Anton treffen, der gleich nebenan wohnt und schon immer ihr Freund war. Sein Vater ist Teehändler und im Gegensatz zu Anton teilt Betty die Leidenschaft für Tee mit ihm. Doch es kommt alles ganz anders: Ein fremdländischer junger Mann taucht im Teehandelshaus auf, Betty fällt von einer Dachluke herunter, verliebt sich und am Nachmittag ist das Haus abgebrannt. Danach ist nichts mehr wie es war! Betty soll in Hamburg als Haustochter arbeiten, während Anton, der eigentlich viel lieber Fotograph wäre, eine Lehre bei einem Teehändler aufnimmt. Betty ist nun auf sich allein gestellt, wird von einem gewissen Theodor Tollhoff bedrängt und landet plötzlich an Antons Stelle auf einem Schiff um in China Tee einzukaufen, wo gerade die Opiumkriege toben. Doch ihre Verkleidung als Junge fliegt auf und so landet sie in Kalkutta. In Darjeeling begegnet sie wieder dem geheimnisvollen Fremdländer, der dort Tee anbaut, und Betty ihre eigene Teesorte kreieren lässt. Und schon geht Bettys Reise weiter, diesmal nach China, Amerika und zurück nach Europa. Doch mit 23 Teekisten zu je 60 Pfund im Gepäck ist das gar nicht so einfach und dann kommt auch noch die Teemafia ins Spiel...

Dieses Buch kann ich Euch nur wärmstens empfehlen! Es ist super flüssig und verständlich geschrieben und Bettys Reise um die Welt ist richtig interessant. Nebenbei erfährt man auch noch viel über die Lebensverhältnisse im 19. Jahrhundert. Gemischt mit einer Portion Liebe, ergibt das Ganze eine großartige Geschichte!

Wie steht's mit Euch? Mögt Ihr lieber Kaffee oder Tee? Ich bin ja eindeutig für Tee, Kaffee schmeckt mir nämlich überhaupt nicht, aber vielleicht kommt das ja noch....

Übrigens: Wenn Ihr mehr über grünen Tee erfahren wollt, könnt Ihr ja mal hier vorbeischauen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Motivation, wo steckst du?

Wenn ihr gerade deprimiert seid, lest euch diesen Post lieber nicht durch. Tut mir Leid, aber zu mehr bringe ich es heute einfach nicht.

Es sind nur noch 21 Schultage. In 9 Schultagen ist Notenschluss. Und trotzdem, ich hab zu gar nichts mehr Lust! Beziehungsweise (denn in manchen Fächern hab ich nie Lust) ich hab keine Motivation mehr! Geht's Euch auch so? Und dann gibt es ja noch die überaus freundlichen Lehrer, die sagen, es ginge ihnen genauso, und im nächsten Moment kündigen sie eine Leistungskontrolle an, weil sie ja vor Schuljahresende unbedingt noch eine Note brauchen. An dieser Stelle: Dankeschön! ^^ (Ich hoffe, Sie werden mir meinen Groll verzeihen, spätestens, wenn ich voll motiviert ins neue Schuljahr starte - was ich eigentlich vorhabe.)
Nun muss ich leider feststellen, dass ich heute schon wieder nichts gebacken habe, schon wieder nicht gelesen habe, und schon wieder meine Hausaufgaben vor mir herschiebe. Jetzt hab ich Kopfschmerzen, bin total müde und fühle mich, als wäre ich einen Marathon gelaufen (ich vermute jedenfalls, dass es sich so anfühlt, ich hab es noch nie ausprobiert).
Einziger Lichtblick an diesem Tag: Wir hatten endlich mal wieder Kunst! (Unsere Kunstlehrerin ist derzeit Dauerkrank und die einzige andere Kunstlehrerin an unserer Schule hat normalerweise keine Zeit, wenn wir Zeit haben.) Damit dieser Post wenigstens nicht so eintönig aussieht, wie er sich anhört, hier mein bescheidenes Ergebnis der Aufgabe: "Zeichne eine Hand in beliebiger Haltung":
Und jetzt werde ich wohl doch mal meine Hausaufgaben machen, oder auch nicht....

Montag, 18. Juni 2012

Römische Belohnung

Schon mal etwas von "Crustulum" oder in der Mehrzahl "Crustula" gehört? Das sind Zuckerplätzchen, die römische Schulkinder früher bekamen, wenn sie eine Aufgabe besonders gut gelöst hatten, sozusagen als Belohnung. Da wir ja nun endgültig alle die BLF hinter uns haben, hab ich als Belohnung Crustula gebacken:

Crustula

Zutaten für etwa 50 Stück:
250g Mehl | 1 Ei | 125g Zucker | 150g Butter

Zubereitung:
- alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten, eventuell mehr Mehl nehmen
- den Teig für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen






- aus dem Teig kleine Kugeln von etwa 2cm
  Durchmesser formen und auf ein Backblech legen


- mit dem Ende eines Holzlöffels o. ä. eine Kuhle in
  die Kugeln drücken












- die Crustula bei 180°C etwa 15min backen
Rezept von einer Freundin
Wenn ihr wollt, könnt ihr in die Kuhle auch noch Marmelade (vor dem Backen) oder Schokolade (nach dem Backen) oder was immer euch sonst noch einfällt, füllen.

Falls ihr nicht durch die BLF musstet (Ihr Glücklichen!), findet ihr bestimmt einen anderen guten Grund, euch mal zu Belohnen! (Oder ihr kennt jemanden, der mal belohnt werden könnte?)

Ich wünsche euch eine schöne Woche, und vergesst nicht euch zu Belohnen!

Samstag, 16. Juni 2012

"Wie lange willst du mich hier festhalten?"

"Natürlich für immer." - Die Antwort. Du kannst nirgendwo hin. Da ist einfach nichts. Nur du und dein Entführer:

Ich wünschte, ich könnte dich hassen von Lucy Christopher

Auf dem Flughafen von Bangkok trifft Gemma Ty. Sofort fühlt sie sich merkwürdig von ihm angezogen. Dann entführt er sie, mitten hinein ins Nirgendwo: Ins australische Outback. Rundherum nichts als Wüste, Sand und Staub... und Ty. Er sagt, er habe Gemma gerettet, aber er hat sie doch entführt! Weg von allem, was sie kennt, was sie liebt, raus aus ihrem Leben. Hinein in Gefahr, in Hitze und Dreck, in eine völlig fremde Welt, fernab von jeglicher Zivilisation. Er hat geglaubt, sie würde sich in ihn verlieben... und sie hat sich in ihn verliebt. Doch sie wünschte, sie könnte ihn hassen!

Dieses Buch bringt einen in jedem Fall zum Nachdenken. Wie würde es mir gehen, wenn ich entführt werde? Ein Teil von mir hasst meinen Entführer, ist rasend vor Wut und würde ihn am liebsten umbringen. Doch der andere Teil versteht ihn, fühlt mit ihm, liebt ihn. Welchem Teil soll ich mich hingeben? Und wie kann ich dem Ganzen entkommen? Welcher Weg führt zurück in mein altes Leben? Zu meiner Familie, zu meinen Freunden, in meine geordnete kleine Welt? Und wenn ich entkomme, wie soll ich mich dann jemals wieder sicher fühlen? Wem kann ich vertrauen?

"Ich wünschte, ich könnte dich hassen" ist in Form eines Briefes verfasst, den Gemma an Ty schreibt. Das ist am Anfang etwas komisch, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Es liest sich flüssig und man kann wunderbar mit Gemma mitfühlen. Es ist wirklich erschreckend, wenn einem bewusst wird, dass diese Geschichte tatsächlich passieren kann! In unserer modernen, "sicheren" Zeit, kann man ohne allzu große Schwierigkeiten jemanden entführen, und ohne Zufall findet man Täter und Opfer nie wieder! Das Buch macht einem aber auch klar, dass die Täter auch Menschen sind. Auch sie haben eine Geschichte. Und irgendwann hat irgendwas sie zum Täter gemacht. Hätte man so was nicht verhindern können, verhindern müssen? Von Anfang an jeden Menschen voll und ganz ernst nehmen, ihn verstehen, ihn nicht allein lassen? Über dieses Thema sollte man auf jeden Fall einmal nachdenken! Vielleicht könnte "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" ein Buch für den Schulunterricht werden...

Donnerstag, 14. Juni 2012

Überraschung

Ihr habt es bestimmt erraten: Ich habe Amerikaner gebacken. Da wir in Chemie gerade Ammonium-Verbindungen behandeln, habe ich meiner Lehrerin vorgeschlagen Amerikaner zu backen. Sie war total begeistert und hat kurzerhand den Unterricht ins Schülercafè verlegt. Jetzt, wo die BLF vorbei sind, war das doch mal eine willkommene Abwechslung!
Mir selbst geht es leider im Moment nicht so gut. Seit gestern hab ich Halsschmerzen und jetzt ist auch noch Schnupfen dazugekommen. Wahrscheinlich gehe ich deshalb morgen auch nicht zur Schule, aber das entscheide ich dann spontan.

Verschniefte Grüße von eurer
Lulu

Mittwoch, 13. Juni 2012

Viel zu tun...

Eigentlich will ich schon seit dem letzten Post wieder was neues posten, aber wo ist nur meine Zeit geblieben??? Ich hatte so viel zu tun, dass ich nicht mal zum Lesen gekommen bin. Jetzt sind wenigstens erstmal die Prüfungen geschafft und das Schuljahr neigt sich ja auch schon wieder dem Ende zu (jedenfalls bei uns in Thüringen). Heute habe ich etwas gemacht, um damit morgen meine Klassenkameraden im Chemieunterricht zu erfreuen. Ich kann euch noch nicht verraten, was es ist, aber der aufmerksame Leser hat vielleicht schon mal etwas von Ammoniumhydrogencarbonat gehört...!?
Mehr dazu gibt's dann morgen... :)

Schaut Ihr euch eigentlich die Fußball-EM an?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, bis morgen
Lulu

Montag, 11. Juni 2012

Rote Kreativität

Dieses Wochenende war ich mal ganz kreativ in der Küche und hab versucht ein Tomatensüppchen zu kochen, es ist mir sogar ganz gut gelungen. Richtig stolz war ich darauf, wie gut die Tomatenhaut nach entsprechender Bearbeitung abging. Allerdings hab ich viel länger dafür gebraucht, als wahrscheinlich nötig gewesen wäre und dabei hat die ganze Zeit mein Magen so komische Geräusche gemacht...

Tomatensuppe

Zutaten:
frische Tomaten (Menge je nach Anzahl und Hunger der Mit-Esser) | frische Kräuter oder Kräutermischung | Salz | Pfeffer | eventuell Tomatenmark | Wasser | Toastbrot oder Brötchen

Zubereitung:
- Tomatenstrunk entfernen, auf der gegenüberliegenden Seite die Tomatenhaut kreuzweise einritzen
- engeritzte Tomaten in köchelndes Wasser legen, aber nicht länger als 2-3 Minuten
- Tomaten herausnehmen und in eine Schüssel mit Eiswasser legen
- jetzt mit einem Messer die Haut entfernen (die Tomate schält sich praktisch schon von selbst)
- geschälte Tomaten pürieren und das Püree durch ein Sieb streichen, falls ihr die Suppe lieber ohne
  Kerne essen wollt
- Tomatenpüree kochen, mit Wasser verdünnen und die restlichen Zutaten dazugeben
- Brötchen in die Suppe zupfen oder einfach dazu essen
Natürlich könnt ihr auch noch Zwiebeln o. ä. in eure Suppe mischen, da dürft Ihr selbst kreativ werden :)

Lulu

Donnerstag, 7. Juni 2012

Darf es etwas Zimt sein?

Nachdem ich das eigentlich schon am Dienstag vorhatte, bin ich nun heute endlich dazu gekommen Zimtbrot zu machen:

Gebratenes Zimtbrot

Zutaten:
1/2 Baguette | 2 Eier | 1/4 l Milch | 1 Päckchen Vanillezucker | 60g Zucker | 1 Esslöffel gemahlenen Zimt | 1/2 Teelöffel gemahlene Muskatnuss | etwas Butter

Zubereitung:
- Baguette in Scheiben schneiden
- Eier, Milch und Vanillezucker vermischen





- Baguettescheiben beidseitig darin eintauchen







- in einer Pfanne mit Butter goldbraun braten
- Zucker, Zimt und Muskatnuss mischen
- noch heiße Baguettescheiben darin wälzen





Dann lasst es euch mal schmecken!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Freizeit zurück!

Endlich! Die schriftlichen Prüfungen hab ich hinter mir! Und da jetzt nur noch Englisch kommt, was mündlich ist und wofür ich eh kaum lernen kann, kann ich also sagen: Ich habe meine Freizeit zurück!!! :D Und das bedeutet, ich habe wieder viel Zeit zum Backen und Lesen!!! Ich werde mir Mühe geben, jetzt wieder etwas mehr zu posten und natürlich ganz wichtig: Meinen Countdown wieder aufholen!
Heute hab ich mich allerdings nicht ganz so toll dabei angestellt: Ich war shoppen. Ok, das musste auch mal wieder sein. Und vielleicht könnt Ihr ja darüber hinwegsehen, wenn man bedenkt, dass ich heute die schwerste Prüfung von allen bisherigen hatte (Physik). Wenigstens ein was Gutes hatte es: Ich glaube bis Ende des Schuljahres kann mich nicht die kleinste Leistungskontrolle mehr aus der Bahn werfen! Nun ja..., Ihr werdet von mir hören...

Sonntag, 3. Juni 2012

Der Duft der Götter


Oh, nein! Bitte nicht noch ein "Parfüm"! Dieses Buch von Patrick Süßkind lesen wir gerade in Deutsch und ich finde es absolut schrecklich! Es ist die Geschichte eines Mörders, der versucht, den einen perfekten Duft zu kreieren und dabei reihenweise Menschen ermordet. Und so was ist Schullektüre!!! (Vielleicht musstet Ihr da ja auch schon durch, in diesem Fall könnt Ihr mich wahrscheinlich verstehen.) Das Buch, was ich euch vorstellen möchte, hat mich am Anfang ein wenig daran erinnert, sich dann aber zum Glück als wesentlich besser erwiesen:

Der Duft der Aphrodite von Heike Koschyk

Okay, auch in diesem Buch geht es um den einen perfekten Duft. Aber dessen Formel existiert schon in den Händen eines Parfümeurs. Und er ist Millionen wert! Der arme Parfümeur wird deshalb erpresst. Er schafft es, seinen Jägern kurzzeitig zu entkommen und drückt der Urlauberin Helena Jacobi, die nur zufällig gerade da ist, etwas in die Hand. Wenig später findet man jedoch die Leiche des Parfümeurs, aber es gibt keine Obduktion, weshalb man von einem natürlichen Tod ausgeht. Seine gute Freundin Lucile Bertrand kann das nicht glauben. Doch wie soll sie das Gegenteil beweisen? Helena hat währenddessen zu Hause entdeckt, was sie da erhalten hat, die Formel des Parfüms! Und sie glaubt auch nicht an einen natürlichen Tod des Parfümeurs, denn sie wurde, beziehungsweise wird, selbst verfolgt!  Sie setzt sich mit Lucile in Verbindung und zusammen versuchen sie die Formel des Duftes zu entschlüsseln. Doch sie werden immer weiter verfolgt, und wissen bald nicht mehr, wem sie noch trauen können. Noch dazu, als sie herausfinden, was das eigentlich für ein Duft ist: Der Duft der Götter! Wer den trägt, übt eine beinahe magische Wirkung auf andere aus. Wird unwiderstehlich, makellos und allseits beliebt und begehrt. Helena und Lucile sind fasziniert, denn sie sind zurzeit beide nicht besonders glücklich mit ihrem Leben. Doch sie entdecken auch, dass der Duft vielleicht nicht ganz ungefährlich ist. Und jetzt werden sie sogar polizeilich gesucht....!

Nun ja, was soll ich sagen? Es ist auf jedenfall ein spannendes Buch! Aber diese ganze Verfolgungsjagd-geschichte? Ich bin ja eigentlich kein Fan von so etwas. Trotzdem ist es packend geschrieben und ich hab es recht schnell durchgelesen. Die Charaktere finde ich sehr gut beschrieben, auch wenn ich nicht weiß, ob ich an ihrer Stelle auch so gehandelt hätte. Aber gut, wer weiß das schon? Ich wurde ja zum Glück noch nie verfolgt, aber was, wenn es dann doch mal passiert? Wie würde ich mich verhalten? In Büchern ist das ja immer etwas anderes, da weiß man schon bevor man es aufgeschlagen hat, dass am Ende sowieso alles gut wird. Die Geschichte um das Parfüm hat mich jetzt nicht so sehr berührt oder bewegt. Ich hab's allgemein nicht so mit Parfüm, deshalb hab ich dazu keinen richtigen Bezug aufbauen können. Und manches versteht man glaube ich auch nicht so gut, wenn man keine Ahnung von der Parfümerie hat. (Zum Beispiel wurde vorausgesetzt, dass man weiß, was ein Alambik ist, vor "Das Parfüm" wusste ich das nicht.) Also wenn ihr ein spannendes Buch lesen wollt und ein bisschen was für Parfüms übrig habt, dann interessiert euch dieses Buch vielleicht!

Ich wünsche euch noch ein wunderschönes Wochenende, auch wenn das Wetter nicht mitspielt, vielleicht hilft es ja, ein bisschen Schokolade zu essen ;) Macht das Beste draus!