Sonntag, 17. September 2017

Ich und die Menschen - Matt Haig

Ich muss ein paar Worte zu diesem Buch loswerden. Schließlich hat man nicht alle Tage ein Werk in der Hand, das recht normal daher kommt und einen dann völlig begeistert.


Ein Außerirdischer kommt auf die Erde und schlüpft in die Rolle des Menschen Andrew Martin, Professor für Mathematik. Die Umstände, warum das passiert, sind an dieser Stelle gar nicht wichtig. Wichtig ist, dass der Außerirdische einer anderen Spezies angehört und mit Menschen bisher keine Berührungspunkte hatte. Er lernt sie also völlig neu und nur mit der Basis seines bisherigen Wissens, das ausschließlich aus Beobachtungen aus dem Weltraum besteht, kennen.

„Ich konnte es nicht fassen. Anscheinend hatte ich allein dadurch, dass ich keine Kleidung trug, das Gesetz gebrochen. Dabei war es sehr wahrscheinlich, dass die meisten Menschen wussten, wie ein nackter Mensch aussah.“ (S. 42)

„Wie ich jetzt weiß, müssen die Menschen Bücher lesen. Sie müssen sich buchstäblich hinsetzen und ein Wort nach dem anderen lesen. Das kostet Zeit. Viel Zeit.“ (S. 33)

Sonntag, 3. September 2017

Die Tänzerin von Paris - Annabel Abbs | Rezension

Titel: Die Tänzerin von Paris / AutorIn: Annabel Abbs / Originalsprache: Englisch / Originaltitel: The Joyce Girl / ÜbersetzerIn: Ulrike Seeberger / Verlag: Aufbau Taschenbuch / Erschienen: Juli 2017 / Einband: Klappenbroschur / Seitenzahl: 506 / Preis: 12,99 Euro / ISBN: 978-3-7466-3316-9
Die Tänzerin von Paris beim Aufbau Verlag

Paris, 1928: Lucia ist jung, begabt und wird in der Bohème als Tänzerin gefeiert. Aber ihr Vater ist der große James Joyce, und so modern seine Werke auch sein mögen, so argwöhnisch beobachtet er das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben. Dann begegnet Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett, der ihre große Liebe wird. Doch ihre Hoffnungen, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien und ihren eigenen Weg gehen zu können, drohen schon bald zu scheitern.
Das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.

Sonntag, 27. August 2017

Auf ins Praxissemester

Der Titel ist ja relativ eindeutig, also rede ich gar nicht lange um den heißen Brei herum: Mein Praxissemester steht an. Das gesamte fünfte Semester meines Studiums ist Praxiszeit, die Arbeitsstelle dürfen wir uns dabei frei wählen.

Wo geht es also hin? In die weite Welt könnte man sagen. Mir war sehr schnell klar, dass ich einen Teil des Praktikums im Ausland verbringen möchte und auch Italien war von Anfang an mein Favorit. Gelandet bin ich schließlich in Bozen in Südtirol. Also doch nicht so weit weg ;) Vielleicht war der ein oder andere von euch auch schon einmal dort.

Von September bis November bin ich also in Italien. Und das wird natürlich Auswirkungen auf den Blog haben, daher erzähle ich euch heute davon. Nächstes Wochenende bin ich schon im Süden, höchste Zeit, mich mal ein bisschen dazu zu äußern.


Sonntag, 20. August 2017

#subdensommer - Challenge zu Ende


Die SuB den Sommer Challenge von Anna und Tabi hat heute ihren letzten Tag und somit ist es Zeit für meinen Abschlusspost. Ein weiteres Buch werde ich heute nicht beenden.
Und ich will gar keine lange Vorrede halten, hier kommt mein Ergebnis mit kleinen Mini-Reviews der gelesenen Bücher.

1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt. - "Die gestohlene Zeit" von Heike Eva Schmidt
Hier zeigte sich mal wieder, dass manche Bücher eben nicht ohne Grund ewig aufgeschoben werden. Die Gestaltung finde ich nach wie vor absolut traumhaft, der Inhalt konnte mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB. - Nicht erfüllt. Es wäre "Das Salz der Erde" von Daniel Wolf gewesen.

3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert. - "Einkehr zum tödlichen Frieden" von Martina Kempff
Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Krimi-Reihe. Wie so oft, wird innerhalb eines Buches ein Fall behandelt und nur die Geschichte der Hauptfiguren greift zwischen den Bänden ineinander über. Die Reihe wartete wirklich schon lange auf mich und war eigentlich wie erwartet: Ein typischer Krimi mit viel Regionalschlag, der für mich persönlich keinen besonderen Reiz darstellt, weil ich zur Eifel einfach gar keinen Bezug habe. Insgesamt aber gut gemacht.

Donnerstag, 10. August 2017

Das Glück am Ende des Ozeans - Ines Thorn | Rezension

Titel: Das Glück am Ende des Ozeans / AutorIn: Ines Thorn / Verlag: Rowohlt Taschenbuch /
Erschienen: Dezember 2016 / Einband: Taschenbuch / 427 Seiten / 9,99 Euro / ISBN 978-3-499-26698-0
Das Glück am Ende des Ozeans bei Rowohlt


Bremen, 1876: Drei Frauen gehen an Bord eines transatlantischen Dampfschiffes. Jede mit einem Traum im Herzen, jede in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Während der Überfahrt nach New York werden sie zu Freundinnen. Als die schwangere Susanne während einer stürmischen Nacht in Not gerät, eilen ihr die anderen zu Hilfe. Danach ist nichts mehr, wie es war - und ihre Schicksale sind für immer verbunden.